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Claudia Schiffer wird 50 : Das Model, das kein Model werden wollte

Muse im Museum: Claudia Schiffer bei einer Chanel-Schau im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt 1994. Bild: Helmut Fricke

Claudia Schiffer war 17, als sie für den Laufsteg entdeckt wurde. Lange Zeit dachte sie, das sei alles ein Missverständnis. Aber ihre Karriere dauert seit mehr als 30 Jahren an. Eine Hommage zu ihrem 50. Geburtstag.

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          Als Claudia Schiffer vor dreißig Jahren das erste Mal das Etikett „Supermodel“ angeheftet wurde, musste sie lachen. Aber nicht deshalb, weil sie die Bezeichnung so treffend fand, schließlich gehörte sie zu den bestbezahlten Models der Welt, zierte Hunderte von Covers, lief über die Laufstege aller großen Designer und erhielt fünfstellige Tagesgagen. Sie musste lachen, weil der Name in anderer Hinsicht so perfekt passte: „Bei der Arbeit spielte ich Superman, und im echten Leben war ich sein Alter Ego Clark Kent.“

          Anke Schipp

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Vermutlich gibt es kein Model auf der Welt, das von Anfang an so wenig davon überzeugt war, das Talent eines Models zu haben, wie Claudia Schiffer. Oder so wenig dem zu entsprechen schien, was heute in Castingshows den jungen Mädchen eingetrichtert wird, die Topmodel werden wollen: Geh aus dir heraus! Verkaufe dich! Sei nicht schüchtern! Claudia Schiffer ging nicht aus sich heraus, verkaufte sich ungern, war schüchtern.

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