https://www.faz.net/-hrx-9gjni

„Girls from Compton don’t play tennis. They own it.“ Der Nike-Spruch für Serena Williams könnte auch für Akiima gelten, die erst 2017 in Australien entdeckt wurde und das Model-Business schnell verstanden hat. In New York, wo sie jetzt lebt, wurde die Dreiundzwanzigjährige auf der Dachterrasse der Modelagentur IMG an der Park Avenue fotografiert. Bild: Helmut Fricke

Der Erfolg schwarzer Models : The New Black

Noch nie waren schwarze Models so erfolgreich wie heute. Auch Akiima aus Australien hat zurzeit einen Lauf auf den Laufstegen.

          5 Min.

          Sie wurde in einem Flüchtlingscamp in Kenia geboren, und sie wuchs in Australien auf. Der Weg, der Akiima zum Interview auf die Dachterrasse ihrer Modelagentur in Manhattan geführt hat, war also sehr lang. Aber auf der letzten Strecke war er ganz kurz. Denn die Dreiundzwanzigjährige, die erst im vergangenen Jahr in Adelaide entdeckt wurde, gehört schon jetzt zu den wenigen hundert Models auf der Welt, die für die besten Designerschauen gebucht werden.

          Alfons Kaiser

          Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Deutschland und die Welt“ und das Frankfurter Allgemeine Magazin.

          Und das liegt nicht nur daran, dass Akiima 1,80 Meter groß ist, schlank, hübsch, selbstbewusst und gut gelaunt. Es liegt auch daran, dass sie eine Schwarze ist. Denn Models mit dunkler Hautfarbe haben einen Lauf auf den Laufstegen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Demonstrierende am 17. Januar in Nairobi: Mit einem Banner mit der Aufschrift „End Inequality; Time is Now“ gehen die Kenianer auf die Straße, um für gerechtere Lösungen in Wirtschafts- und Menschenfragen zu protestieren.

          Fehlende „Good Governance“ : Reichtum und Elend in Afrika

          Der Kontinent ist gespalten: In Afrika genießen staatsnahe Unternehmer geschützte Positionen bis hin zu Monopolen, während ein großer Teil der Bevölkerung in Armut lebt. Eine gute Entwicklung sieht anders aus.