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Roter Teppich in Berlin : Welcher Berlinale-Look gefällt Ihnen am besten?

Spielereien auf dem roten Teppich: Die belarussische Regisseurin und Gewinnerin des GWFF Best Feature Awards Dasha Nekrasova (links) und die amerikanische Drehbuchautorin Madeline Quinn Bild: AP

In Berlin lockt das Summer Special der Berlinale Zuschauer in die Freiluftkinos und Filmemacher auf den roten Teppich. Bringt der Sommer die schöneren Festival-Outfits mit sich – das können Sie hier abstimmen.

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          Eine Berlinale im Sommer ist gar keine so neue Idee. Als das Filmfestival vor 70 Jahren zum ersten Mal Filmliebhaber ins geteilte Berlin lockte, hatte man sich auch den Juni als Premierenmonat gewählt. Zur Eröffnung zeigte man Alfred Hitchcocks Romantikthriller „Rebecca“, der zwar seit 1940 im englischsprachigen Raum die Kinosäle gefüllt hatte, aber an diesem 6. Juni 1951 in Berlin seine Deutschlandpremiere feierte. Joan Fontaine, die die Hauptrolle in Hitchcocks Daphne-du-Maurier-Verfilmung spielte, reiste persönlich nach West-Berlin und wurde vor dem Titania-Palast in Steglitz von Fans mit einem Meer von Blumen begrüßt.

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          So viel Glamour gab es in diesem Sommer vor den rund 16 Spielstätten des „Berlinale Summer Specials“ nicht. Die Pandemie hatte die Veranstalter gezwungen das Filmfestival, das sonst im Februar stattfindet, in zwei Teile aufzuspalten: einen digitalen im Winter und einen Publikumsteil jetzt im Sommer.

          Auf den roten Teppichen zeigt sich nun dieser Tage, dass ein Filmfestival im Sommer einen deutlichen Vorteil hat. Mussten Regisseurinnen und Schauspieler sich sonst durch Schnee und Februarkälte in den Berlinalepalast kämpfen und vor den Fotografen in dünnen Abendkleidern das Zittern weglächeln, so war die Outfitwahl in den warmen Junitagen deutlich einfacher: Iris Berben griff zum luftigen Blumenkleid, die ungarische Schauspielerin Lilla Kizlinger (die den silbernen Bären als beste Nebendarstellerin bekam) erschien in schimmernder Spitze und Albrecht Schuch im hellen Sommeranzug mit Espadrilles.

          Die Pandemie hat nicht etwa dafür gesorgt, dass der lässige Homeoffice-Look mit bequemen Hosen und weichen Materialien auch auf den Preisverleihungen Einzug hält. Vielmehr zeigten auch die Berliner Premieren, dass der Wunsch nach Rückkehr zur Normalität sich auch im Griff zum Galaoutfit ausdrückt – obgleich die Outfits in Berlin sowieso immer etwas lässiger ausfielen als bei den Filmfestivals in Cannes und Venedig.

          Welcher Look gefiel Ihnen am besten? Stimmen Sie ab:

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