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Rückkauf der Lumas-Galerien : Zurück auf Anfang

Neuer Anfang, neuer Zauber: Die Gründer Stefanie Harig und Marc Alexander Ullrich, hier in ihrer Galerie in den Hackeschen Höfen in Berlin, wollen Lumas weiterentwickeln. Bild: Andreas Pein

Stefanie Harig und Marc Alexander Ullrich gründeten die Galeriekette Lumas, um die Kunst zu demokratisieren. Dann verkauften sie. Vor einem Jahr haben sie ihr altes Unternehmen wieder übernommen. Was kommt nun?

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          Gründergeschichten sind oft schnell erzählt. Jemand hat eine mehr oder weniger revolutionäre Geschäftsidee und steckt all seine Energie und sein Erspartes hinein. Wenn aus der Idee ein halbwegs erfolgreiches Start-up geworden ist, gibt er einen Teil des Unternehmens an einen Finanzinvestor ab und bekommt dafür im Gegenzug mehr Kapital. Irgendwann ist das Unternehmen so groß und so wertvoll, dass die Gründer ganz verkaufen und etwas Neues anfangen. Normalerweise ist die Geschichte an diesem Punkt zu Ende. Bei Lumas fängt sie da gerade erst an.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Im Jahr 2004 gründeten Stefanie Harig und Marc Alexander Ullrich in Berlin ihre Galeriekette. Lumas verkauft Bilder von bekannten oder aufstrebenden Fotografen, in limitierter Auflage und mit aufwendiger Technik hinter Acrylglas in Szene gesetzt. Die Preise beginnen bei 80 Euro, die meisten Werke kosten zwischen 750 und 2000 Euro. Kunst demokratisieren, so nennen das die Gründer.

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