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Designer richten gemeinsam ein : Ein Durchgangszimmer, das zum Verweilen einlädt

Es werde Licht: Lampen mit einem längst vergangenen Charme von der Marke Lukkizzi. Bild: Andy Kuechenmeister

Sechs Berliner Marken richten ein Zimmer ein. Sie bringen wahrhaftig Licht ins Zimmer, machen aus 200 Jahre altem Holz Modernes und zeigen, dass der fast von der Bildfläche verschwundene Perser-Teppich wieder „entstaubt“ ist.

          8 Min.

          Die Idee, aus alten Persern trendige Teppiche zu machen, hatte die Kölnerin Katrin ten Eikelder in New York. Damals arbeitete die Betriebswirtin noch für Hugo Boss, zunächst in Metzingen, dann in Brooklyn. „In Deutschland sind Orientteppiche ja in den achtziger Jahren aus den jüngeren Wohnzimmern weitgehend verschwunden“, sagt sie. In New York aber sah Katrin ten Eikelder plötzlich in vielen angesagten Bars, Cafés, Restaurants und sogar Museen die vermeintlich aus der Mode gekommene Knüpfware wieder. Und so begann sich die heute Vierunddreißigjährige Gedanken darüber zu machen, wie sie den Orientteppich auch für Deutschland wieder wenn nicht salon-, so doch wohnzimmerfähig machen könnte.

          Peter-Philipp Schmitt
          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Sie musste ihn entstauben, und das im wahren Sinne. Katrin ten Eikelder kauft alte Teppiche in Iran und der Türkei auf, sie lässt sie scheren, an der Sonne bleichen, danach waschen und neu färben – durchaus in knalligen Farben wie Maisgelb, Mintgrün oder Meerblau. Selbst dann bleiben das Handwerk und die geknüpften oder gewebten Muster deutlich sichtbar.

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