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Parlament beschließt Gesetz : Frankreich verbannt Mager-Models vom Laufsteg

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Wie dünn zu dünn ist, das haben Mode-Designer und Politiker lange unterschiedlich definiert. Bild: dpa

Wie dünn ist zu dünn? Darüber hat man in Frankreich heftig debattiert. Nun hat das Parlament ein Gesetz beschlossen, das endgültig festlegt, wann Models untergewichtig sind.

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          Mager-Models sollen in Frankreich künftig nicht mehr auf den Laufsteg. Das Parlament beschloss endgültig ein Gesetz, das gefährliches Untergewicht bei Mannequins verhindern soll. Um auf französischen Modeschauen oder bei Foto-Shootings arbeiten zu können, brauchen Models künftig eine medizinische Bescheinigung, dass ihr Gesundheitszustand mit dem Beruf vereinbar ist. Zentraler Faktor ist dabei der Body-Mass-Index.

          Es war einer der zentralen Vorschläge des sozialistischen Abgeordneten Olivier Véran für dieses Gesetz, dass die Agenuren für jedes Model ein Gesundheitszeugnis vorlegen müssen, in dem bestätigt wird, das ein gewisser Body-Mass-Index nicht unterschritten wird. Wer Models ohne Bescheinigung beschäftigt, dem drohen sechs Monate Gefängnis und 75.000 Euro Strafe.

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