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Frankreich : Galliano wegen rassistischer Parolen verurteilt

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Das künstlerische Genie Galliano (hier ein Foto vom 22. Juni 2011) ist tief gefallen Bild: dapd

Der britische Modeschöpfer John Galliano ist wegen rassistischer Pöbeleien zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte Besucher einer Bar beschimpft. Das französische Luxus-Modehaus Dior hatte den 50-jährigen wegen der Affäre bereits am 1. März entlassen.

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          Der britische Modemacher John Galliano kommt nach seinen judenfeindlichen Ausfällen glimpflich davon: Ein Pariser Gericht verurteilte ihn am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 6000 Euro auf Bewährung. Der Brite war bei der Urteilsverkündung in der französischen Hauptstadt nicht anwesend. Ihm hatten bis zu sechs Monate Haft und mehr als 20.000 Euro Strafe gedroht.

          Das französische Traditionshaus Dior hatte Galliano vor einem halben Jahr gefeuert, als seine Pöbeleien bekannt geworden waren. Der Stardesigner hatte im vergangenen Herbst und Winter in seiner Stammkneipe im Pariser Szeneviertel Marais mehrere Gäste beleidigt und judenfeindliche Beschimpfungen ausgestoßen. Im Verfahren im Sommer gab der 50-jährige Designer zu, alkohol- und tablettenabhängig zu sein. Nach eigenen Angaben machte er nach seiner Kündigung eine zweimonatige Entziehungskur.

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