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Ein Blick hinter die Kulissen der internationalen Modemacher

Wer erinnert sich noch an Heinz Oestergaard? Wie kam Coco Chanel auf das kleine Schwarze? Was machte die High-Heels von Manolo Blahnik über Nacht zum Kultobjekt? Warum wanderte Vivienne Westwood für ihre T-Shirts hinter Gitter? Das Designer-ABC von FAZ.NET verknüpft Branchennews mit Modegeschichte, gespickt mit privaten Anekdoten über die Top-Designer.

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  • Designer-ABC : von Fürstenberg, Diane

    Ihre wichtigste Erfindung, das Wickelkleid, machte Diane von Fürstenberg als Designerin weltberühmt. Dann verlief ihre Karriere zunächst ruhig und hebt nun in einer Geschwindigkeit wieder an, wie sie selbst in der boomenden Luxusbranche selten ist.
  • Designer-ABC : Smith, Paul

    Als „Classic with a twist“ bezeichnet Paul Smith selbst seinen Stil, denn er macht klassische britische Mode mit leichter Exzentrik und Witz. Neben floralen Prints sind Streifen charakteristisch für seine Designs.
  • Designer-ABC : Chalayan, Hussein

    Hinter Hussein Chalayans Mode steht immer ein künstlerisch und technisch ausgefeiltes Konzept, das er umsetzen will. Dafür griff er schon immer zu ungewöhnlichen Methoden.
  • Designer-ABC : Bailey, Christopher

    Christopher Bailey hat es geschafft, der leicht angestaubten Marke Burberry zu einem Rockstar-Image zu verhelfen, ohne die traditionelle Herkunft zu leugnen.
  • Die Königin der Couturiers: Madeleine Vionnet

    Designer-ABC : Vionnet, Madeleine

    „Die wichtigste Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts“ nannte Diana Vreeland, die ehemalige Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, Madeleine Vionnet. Von Cristobal Balenciaga wurde Madeleine Vionnet als „Meisterin des Stils“ bezeichnet.
  • Designer-ABC : Sui, Anna

    In den wild gemusterten Entwürfen von Anna Sui verschmelzen Einflüsse des Rock’n’Roll und farbenfrohe Prints miteinander. Über ihren charakteristischen Sui-Stil sagt sie: „Ich habe die Theorie, dass Sachen nicht cool sind, wenn sie Keith Richards und Anita Pallenberg nicht gefallen.“
  • Designer-ABC : Ferré, Gianfranco

    Gianfranco Ferré zählte neben Gianni Versace und Giorgio Armani zu den großen Drei der italienischen Modebranche. Im Juni 2007 starb er überraschend im Alter von 62 Jahren. Bei der Fashion Week in Mailand war am Montag Abend die allerletzte von ihm designte Kollektion zu sehen.
  • Nachschlagewerk : Designer-ABC

    Wer erinnert sich noch an Heinz Oestergaard? Wie kam Coco Chanel auf das kleine Schwarze? Was machte die High-Heels von Manolo Blahnik über Nacht zum Kultobjekt? Warum wanderte Vivienne Westwood für ihre T-Shirts hinter Gitter? Und was wird jetzt eigentlich aus Jil Sander? Das „Designer ABC“ ermöglicht den Blick hinter die Kulissen der internationalen Modemacher und der großen Modenschauen. Spot on!
  • Designer-ABC : Slimane, Hédi

    Er ist der Männerdesigner, der vom Himmel fiel. So wie David Bowie die Musikszene der siebziger Jahre durch seine Androgynität veränderte, läutete Hédi Slimane eine neue Ära in der Männermode ein, als er von 2000 bis Anfang 2007 die Ateliers bei Dior Homme leitete.
  • Designer-ABC : Strehle, Gabriele

    Sie wuchs im Allgäu auf und die ersten Kleider nähte sie für ihre Puppen. Ihre Modelle sind noch immer ohne Effekthascherei - aber inzwischen debütierte Gabriele Strehle mit ihrer Marke Strenesse in New York und kleidet die deutschen Nationalspieler ein.
  • Olivier Theyskens: Scheues Reh unter den Designern

    Designer-ABC : Theyskens, Olivier

    Wenn Olivier Theyskens nach der Schau auf den Laufsteg kommt, ist es, als stünde ein Reh seinem Jäger gegenüber. Dabei besteht gar keine Gefahr, denn die Kollektionen des jungen Rochas-Designers werden meistens bejubelt.
  • Designer-ABC : Joop, Wolfgang

    Es begann 1970 mit drei Preisen beim Modewettbewerb der Zeitschrift „Constanze“: Der deutsche Designer Wolfgang Joop hat sich seitdem immer wieder neu erfunden. 2001 verkaufte Joop die erfolgreiche Marke „Joop!“ - und fng mit seinen „Wunderkindern“ einfach nochmal von vorne an.
  • Designer-ABC : Missoni

    1945 begannen Rosita und Ottavio Missoni mit zwölf Farben, heute sind es rund 40 pro Kollektion: Beim italienischen Modehaus Missoni entwirft inzwischen die dritte Generation. Die feinenmaschigen, gestreiften und gezackten Strickwaren bilden noch immer den Kern der Marke.
  • Designer-ABC : Dolce, Domenico

    „Wenn ich aufstehe, gehe ich ins Atelier und arbeite, arbeite, arbeite.“ Domenico Dolce, der kahlköpfige Teil des Designer-Duos „Dolce & Gabbana“, ist kein Freund von Small Talk. Während sich sein Ex-Geliebter und Immernoch-Geschäftspartner gerne weltmännisch gibt, ist Dolce auf dem Boden geblieben.
  • Designer-ABC : Pucci, Emilio

    Der Florentiner Emilio Pucci war Mitglied der italienischen Olympia-Skimannschaft, erfand die Caprihose und schuf unvergeßlich bunte Muster. Die Mode im Namen des Marchese ist noch heute wie ein Tag am Meer: frisch, klar, optimistisch.
  • Designer-ABC : Klein, Calvin

    Das Nähen lernte Calvin Klein von seiner Großmutter in der Bronx. Der Waschbrettbauch von Mark Wahlberg und eine Kate Moss im Magersucht-Look verhalfen dem amerikanischen Designer zum endgültigen Durchbruch.
  • Designer-ABC : Lauren, Ralph

    Sein Logo prangt auf unzähligen Poloshirts, nun spielt Ralph Lauren auch noch in Wimbledon mit. Der Sohn eines Anstreichers aus der Bronx erarbeitete sich mit sportlicher Mode in Marine und Creme seinen Platz unter den Schönen und Reichen.
  • Designer-ABC : Kenzo, Takada

    Bei Kenzo, dem „Magier der Farben“, trifft japanische Schneiderkunst auf verspielte europäische Folklore. Das Ergebnis: „Seine Kleidung macht jeden Menschen glücklich“, so sein Landsmann Issey Miyake.
  • Thierry Hermès: Der Sattlermeister von Paris

    Designer-ABC : Hermès, Thierry

    Der Sattlermeister Thierry Hermès wurde 1837 als Kind flüchtender Protestanten in Krefeld geboren - doch erst in Paris gründete er den Handwerksbetrieb, der heute zu einer der wichtigsten Luxusmarken der Welt herangewachsen ist.
  • Designer-ABC : Amies, Sir Hardy

    Er war der populärste Desginer, den Königin Elisabeth II. je hatte: Sir Hardy Amies, „Dressmaker To Her Majesty“, schneiderte den Briten gerne seinen Stil auf den Leib – am liebsten den reichen und schönen unter ihnen.