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Ein Blick hinter die Kulissen der internationalen Modemacher

Wer erinnert sich noch an Heinz Oestergaard? Wie kam Coco Chanel auf das kleine Schwarze? Was machte die High-Heels von Manolo Blahnik über Nacht zum Kultobjekt? Warum wanderte Vivienne Westwood für ihre T-Shirts hinter Gitter? Das Designer-ABC von FAZ.NET verknüpft Branchennews mit Modegeschichte, gespickt mit privaten Anekdoten über die Top-Designer.

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  • Designer-ABC : Amies, Sir Hardy

    Er war der populärste Desginer, den Königin Elisabeth II. je hatte: Sir Hardy Amies, „Dressmaker To Her Majesty“, schneiderte den Briten gerne seinen Stil auf den Leib – am liebsten den reichen und schönen unter ihnen.
  • Designer-ABC : Armani, Giorgio

    Armani gab dem Mann das T-Shirt zum Anzug und nahm dem Sakko seine Bedeutsamkeit. Der Sunnyboy aus Italien ist ein Revolutionär der Herrenmode, mit viel Gespür und Hartnäckigkeit.
  • Designer-ABC : Bailey, Christopher

    Christopher Bailey hat es geschafft, der leicht angestaubten Marke Burberry zu einem Rockstar-Image zu verhelfen, ohne die traditionelle Herkunft zu leugnen.
  • Designer-ABC : Balenciaga, Cristóbal

    In den fünfziger Jahren entwickelte er die I-Linie: gerade und ganz ohne Taille. Auch ansonsten war die Mode des spanischen Designers Cristóbal Balenciaga, der stets einen blauen Arbeitskittel trug, spartanisch und reduziert.
  • Designer-ABC : Blahnik, Manolo

    „Bitte, nehmen Sie meine Tasche, meinen Ring und meine Uhr, aber nehmen Sie mir nicht meine Manolo Blahniks“, bat Sarah Jessica Parker in der Serie „Sex and the City“ einen Dieb. Der Schurke nahm die Schuhe – und seitdem kennen Millionen die High-Heels des Designers.
  • Designer-ABC : Cardin, Pierre

    Vinyl, Plastik und silbernes Leder: In den Sechziger Jahren revolutionierte Pierre Cardin die französische Modewelt mit seinen futuristischen Weltraum-Entwürfen. Er eröffnete Nobelrestaurants, verkaufte fast so viele Lizenzen wie Kleider und produzierte die Uniformen der chinesischen Armee.
  • Designer-ABC : Chalayan, Hussein

    Hinter Hussein Chalayans Mode steht immer ein künstlerisch und technisch ausgefeiltes Konzept, das er umsetzen will. Dafür griff er schon immer zu ungewöhnlichen Methoden.
  • Designer-ABC : Chanel, Coco

    Sie schenkte den Frauen bequeme Hosen, Modeschmuck aus falschen Perlen und das kleine Schwarze: Der Look von Gabrielle Coco Chanel zählt noch immer zu den meistkopierten der Welt.
  • Designer-ABC : Dior, Christian

    Mit 14 Jahren prophezeite ihm eine Hellseherin, daß Frauen ihm Glück bringen würden – aber erst dreißig Jahre später begann die Karriere des Designers Christian Dior. Getreu der Prophezeihung machte er es sich zur Aufgabe, „die Frauen zu schmücken und zu verschönern“.
  • Designer-ABC : Dolce, Domenico

    „Wenn ich aufstehe, gehe ich ins Atelier und arbeite, arbeite, arbeite.“ Domenico Dolce, der kahlköpfige Teil des Designer-Duos „Dolce & Gabbana“, ist kein Freund von Small Talk. Während sich sein Ex-Geliebter und Immernoch-Geschäftspartner gerne weltmännisch gibt, ist Dolce auf dem Boden geblieben.
  • Designer-ABC : Etro, Veronica

    Ganz in den Dienst der „famiglia“ stellte sich Veronica Etro, die jüngste Tochter des italienischen Modehauses. Ihr Vater „Gimmo“ brachte einst das Paisley-Muster von einer Indienreise mit, aber auch unter ihrer Führung steht die Marke für Farben- und Mustervielfalt.
  • Designer-ABC : Ferragamo, Salvatore

    „Shoemaker of Dreams“, nannte man Salvatore Ferragamo, den italienischen Schuhmacher, der sich seinen amerikanischen Traum verwirklichte. Die großen Hollywood-Stars der Fünfziger liebten seine Entwürfe, für Audrey Hepburn erfand er die Ballerinas.
  • Designer-ABC : Ferré, Gianfranco

    Gianfranco Ferré zählte neben Gianni Versace und Giorgio Armani zu den großen Drei der italienischen Modebranche. Im Juni 2007 starb er überraschend im Alter von 62 Jahren. Bei der Fashion Week in Mailand war am Montag Abend die allerletzte von ihm designte Kollektion zu sehen.
  • Designer-ABC : Fiorucci, Elio

    Farbenfroh wie ein LSD-Trip ist die Mode von Elio Fiorucci. Der Italiener zelebrierte in seinen Kaufrauschhäusern das Eventshopping, bevor es überhaupt so hieß.
  • Tom Ford

    Designer-ABC : Ford, Tom

    Ein Junge aus Texas prägte die Neunziger als ein Jahrzehnt der Coolness und des Glamours: Tom Ford drückte Gucci und Yves Saint Laurent seinen Stempel auf; bei seiner Finissage liefen im Publikum die Tränen. Als nächstes will er mit Estée Lauder Kosmetik entwerfen.
  • Designer-ABC : von Fürstenberg, Diane

    Ihre wichtigste Erfindung, das Wickelkleid, machte Diane von Fürstenberg als Designerin weltberühmt. Dann verlief ihre Karriere zunächst ruhig und hebt nun in einer Geschwindigkeit wieder an, wie sie selbst in der boomenden Luxusbranche selten ist.
  • Designer-ABC : Gabbana, Stefano

    Stefano Gabbana ist der strategische Kopf der Marke Dolce & Gabbana. Seine Karriere als Modedesigner begann der sehr auf sein Äußeres bedachte Italiener mit dem Satz: „Ich habe keine Ahnung von Mode. Können Sie mir trotzdem eine Chance geben?“.
  • Designer-ABC : Galliano, John

    Er ist der Kostümbildner unter den Modemachern: John Galliano demonstriert die Geschichte der Verkleidung gern am eigenen Leib, wenn er als Dandy, Pirat oder Bodybuilder nach seinen Defilées den Laufsteg betritt.
  • Designer-ABC : Gaultier, Jean Paul

    Schon in der Schule zeichnete Jean Paul Gaultier Frauenbeine in Netzstrümpfen, später verhalf ihm Madonna im goldenen Korsett mit Strapsen zum Durchbruch. Den Ruf des Enfant terrible der französischen Modeszene hat er sich bis heute erhalten.
  • Thierry Hermès: Der Sattlermeister von Paris

    Designer-ABC : Hermès, Thierry

    Der Sattlermeister Thierry Hermès wurde 1837 als Kind flüchtender Protestanten in Krefeld geboren - doch erst in Paris gründete er den Handwerksbetrieb, der heute zu einer der wichtigsten Luxusmarken der Welt herangewachsen ist.