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Regeln veröffentlicht : Französische Luxuskonzerne wollen keine Magermodels mehr

  • Aktualisiert am

Wie dünn ist zu dünn? Ein Model bei der Fashion Week in Berlin (Archivaufnahme von 2012) Bild: dpa

Gucci, Saint Laurent, Dior und andere wollen künftig keine Magermodels mehr beschäftigen. Und Models unter 16 nur dann, wenn sie nicht als Erwachsene posieren.

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          Nach jahrelangen Debatten um Magermodels auf Laufstegen haben sich französische Dachkonzerne bekannter Modemarken wie Gucci, Saint Laurent oder Dior auf gemeinsame Regeln verständigt. Um Gesundheitsgefährdungen zu verhindern, müssen Models künftig eine Bescheinigung vom Arzt vorlegen, die nicht älter als sechs Monate sein darf. Das teilten die Konzerne Kering und LVMH am Mittwoch in Paris in einer „Charta für das Wohlbefinden von Models“ mit.

          Models unter 16 Jahren dürfen für die Marken nicht mehr bei Fotoaufnahmen oder Modeshows posieren, falls sie dabei Erwachsene darstellen. Besonders kleine Konfektionsgrößen für Frauen und Männer sind tabu.

          Frankreich hatte bereits auf staatlicher Ebene gehandelt. Seit dem Frühjahr gilt ein Gesetz, das ebenfalls eine medizinische Bescheinigung verlangt. Wer Models ohne Bescheinigung beschäftigt, dem drohen nach früheren Angaben sechs Monate Gefängnis und 75.000 Euro Strafe.

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