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Louis Vuitton : Ghesquière folgt Marc Jacobs bei Vuitton

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Wird Kreativdirektor bei Louis Vuitton: Nicolas Ghesquière Bild: dpa

Das Rätselraten um die Nachfolge von Marc Jacobs bei Louis Vuitton hat ein Ende. In die Fußstapfen des Designer-Stars wagt sich der Franzose Nicolas Ghesquière. Er hatte zuvor jahrelang bei Balenciaga für Aufsehen gesorgt.

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          Der französische Designer Nicolas Ghesquière wird Nachfolger von Marc Jacobs beim Luxusmodehaus Louis Vuitton. Wie das Tochterunternehmen des LVMH-Konzerns am Montag mitteilte, verantwortet Ghesquière ab sofort die Damenkollektionen der Traditionsmarke. Die ersten Entwürfe sollen bereits im März nächsten Jahres bei der Prêt-à-Porter-Schau in Paris gezeigt werden.

          Der 42-jährige Ghesquière hatte bis zum vergangenen Jahr für die zum LVMH-Konkurrenten Kering gehörende Marke Balenciaga gearbeitet. Dort stand er zuletzt für rasante Schnitte, architektonische Formen und viel nackte Haut.

          Ghesquière sei eines „der größten Talente dieser Zeit“ und werde Damenkollektionen mit einer modernen kreativen Vision entwerfen, kommentierte Louis Vuitton am Montag die Verpflichtung des neuen Kreativdirektors. Fans seiner Kreationen sind unter anderen Hollywood-Stars wie Nicole Kidman und Kirsten Stewart.

          Den großen Fußstapfen gewachsen

          Ghesquière gilt als einer der wenigen, der den großen Fußstapfen von Jacobs gewachsen ist. Dieser hatte bei Louis Vuitton mit immer wieder neuen Ideen das Image des Luxushauses radikal modernisiert. Mal schickte er die Models als feine Pariser Damen über den Laufsteg, mal als Ladys im Lederlook, mal als Großstadtnomaden und in der vergangenen Saison als verführerische Salon-Schlangen im Morgenmantel. Bei den Accessoires arbeitete er wiederholt mit zeitgenössischen Künstlern wie Richard Prince oder Takashi Murakami zusammen und machte aus Logo-Handtaschen Kultobjekte.

          Der Abschied des New Yorker Designers von Vuitton war während der Pariser Prêt-à-Porter-Schauen Anfang Oktober bekanntgeworden. Der Amerikaner will künftig den Börsengang seines eigenen Mode-Labels Marc Jacobs vorbereiten.

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