https://www.faz.net/-hrx-97y5x

Sammler aus Asien : Leica-Kamera für 2,4 Millionen Euro versteigert

  • Aktualisiert am

Das am Samstag in Wien versteigerte Stück (undatierte Aufnahme) Bild: EPA

Eine fast 100 Jahre alte Kamera ist in Wien versteigert worden – für einen Rekordpreis. Er war drei Mal so hoch wie vom Auktionshaus zuvor geschätzt.

          Der Prototyp einer Leica-Kamera aus dem Jahr 1923 hat bei einer Versteigerung in Wien 2,4 Millionen Euro erzielt. Den Zuschlag für die „0-Serien Leica“ erhielt am Samstag ein privater Sammler aus Asien.

          Das Gerät sei eine große Rarität, teilte das auf Kamera-Versteigerungen spezialisierte Auktionshaus Westlicht mit – demnach ist es ein Rekordpreis.

          Zwei Jahre, bevor die erste Leica offiziell auf den Markt kam, hatte der Feinmechaniker Ernst Leitz rund 25 dieser Testkameras produziert. Im Originalzustand erhalten seien davon lediglich drei Stück.

          Bei dem am Samstag versteigerten Exemplar handele es sich um das am besten Erhaltene. Die Kamera befinde sich „in einem fantastischen Originalzustand“.

          Den Schätzpreis bezifferte des Auktionshaus vor der Versteigerung auf 700.000 bis 900.000 Euro.

          Eine Leica 0-Serie mit der Nummer 116 hatte vor sechs Jahren bei dem Wiener Auktionshaus 2,16 Millionen Euro erzielt – laut Westlicht war es die bis dahin teuerste jemals verkaufte Kamera.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Boris Johnson am Mittwoch in London

          Parlament gegen Johnson : Aufstand gegen den No-Deal-Brexit

          Noch ist Boris Johnson nicht Premierminister. Aber er spielt schon öffentlich mit dem Gedanken an einen Austritt ohne Abkommen. Jetzt reagiert das Parlament – und macht ihm eine solche Lösung durch einen Trick schwerer.
          Außenminister Heiko Mass (links) und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow unterhalten sich vor Beginn des Petersburger Dialogs in Königswinter.

          „Petersburger Dialog“ : Maas nähert sich an – Lawrow teilt aus

          Laut Außenminister Maas könnten die dringenden Fragen der Weltpolitik nur mit Russland angegangen werden. Sein russischer Amtskollege wirft Deutschland hingegen vor, sich an „einer aggressiven antirussischen Politik“ zu beteiligen.

          Verhör von Carola Rackete : „Es sollte um die Sache gehen“

          Die „Sea-Watch“-Kapitänin kritisiert nach ihrer Anhörung den Rummel um ihre Person. Der lenke vom eigentlichen Problem ab: dem Umgang mit den Migranten im Mittelmeer. Doch Racketes Äußerungen zur Seenotrettung sind in Italien umstritten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.