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Shapewear von Kim Kardashian : Wem soll das gefallen?

  • -Aktualisiert am

Wirkt ein bisschen wie einem Computerspiel entsprungen, zeigt aber die neue Shape-wear-Kollektion von Kim Kardashian Bild: ddp

Unterwäsche teilt sich in zwei Lager: Lingerie gilt als sexy, Shapewear nicht. Ausgerechnet Kim Kardashian will diese strikte Trennung aufheben. Ist das für Frauen ein Gewinn?

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          Die folgende Szene aus der Liebeskomödie „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ gilt als urkomisch: Hauptfigur Bridget sucht die passende Unterwäsche zu einem hautengen Cocktailkleid aus. Man lauscht ihren Gedanken, es ist ein „Riesendilemma“. Sie zieht einen win­zigen, aber hochelastischen Stringtanga vor der Kamera auseinander: „Falls es tatsächlich doch rein zufällig zur Sache kommen sollte, wäre diese hier im entscheidenden Moment die reizvollste.“ Schnitt. Die Kamera zeigt eine hellbeige Riesenunterhose: „Die Wahrscheinlichkeit jedoch, dass es zum entscheidenden Moment kommt, erhöht sich durch diese hier beträchtlich. Furchterregende, den Bauch zurückdrängende Hosen.“ Bridget zwängt sich in letzteres Modell, ungelenk und wie die Szene zeigt: völlig unsexy. Natürlich kommt es wenig später zum entscheidenden Moment, und die formende Unterwäsche wird zum Witz, nicht zum Mittel der Verführung.

          „Schokolade zum Frühstück“, der erste Film um Bridget Jones, kam 2001 in die Kinos. Stünde sie heute vor der Wäschewahl, hätte sie zumindest moderne Shapewear überstreifen und sich selbstbewusst sexy in ihrer formenden Unterhose präsentieren können. Womöglich wäre es die von Skims.

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