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Nachhaltige Mode : Das geht uns an die Haut

Bewusstes Design: Der Trenchcoat von Fonnesbech lässt sich leicht zu einer Weste zurechtknöpfen - oder zu einer Bolero-Jacke. Bild: Hersteller

Bio-Essen ist längst ein Statussymbol. Hat nachhaltige Mode auf Dauer ähnliche Chancen?

          In der Hessnatur-Filiale an der Frankfurter Kaiserstraße hängt zwischen biologisch korrekt gefärbten Moonwash-Jeans und nachhaltigen Sneakers eine Serie Baumwollkleider. Die blaugrauen Teile haben diesen typisch matten Öko-Schleier, der einem nur noch selten begegnet, in Zeiten der korrekt gefärbten Moonwash-Jeans, der nachhaltigen Sneakers, da Bio-Mode optisch kaum noch von herkömmlich produzierten Stücken zu unterscheiden ist. Aber während dieser Schleier eben doch auf den Kleidern liegt, an einer Stange auf halber Strecke in dem schlauchförmigen Laden, und man gerade eine Stunde lang mit Tanja Hellmuth, Kreativ-Direktorin von Hessnatur, über die Zukunft der sozialen und ökologisch verantwortlichen Mode gesprochen hat, da drängt sich die Frage auf: Könnte dieser typische Öko-Schleier nicht das nächste große Ding werden?

          Jennifer Wiebking

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „Vegetal gefärbt“, lacht Tanja Hellmuth und ist schon wieder bei Farben, die man nicht mit einem nachhaltigen Anbieter wie Hessnatur verbindet, sondern die auch in einem H&M hängen könnten. Die Kreativ-Direktorin spricht von leuchtendem Blau, von Tönen, die man je nach Tagesform aussucht, „manchmal hat man Lust auf etwas Kräftiges, manchmal auf diese gedeckten Farben“. Wenn viele Menschen Lust auf dasselbe haben, dann entsteht daraus ein Trend. Die Mode lebt von Erkennungszeichen; Logos, bestimmte Objekte, selbst Stoffe und Schnitte werden so zu einer Art Statussymbol, um sich von der einen Seite abzugrenzen und zur anderen dazuzugehören. Zurzeit haben noch nicht sonderlich viele Menschen Interesse an vegetal gefärbten Baumwollkleidern mit Öko-Schleier. Oder überhaupt an Bio-Mode, obwohl die optisch kaum von herkömmlich produzierter Ware zu unterscheiden ist.

          Ganz anders sieht es beim Essen aus. Die losen Pilze, an denen noch Erde klebt, sind im Vergleich zu den abgepackten natürlich die besseren. Die schrumpeligen Apfelchips schmecken jetzt so schön heimelig nach Herbst. Selbst das konfektionierte Müsli oder der Kartoffelbrei wird mit dem Versprechen des lächelnden Bauern auf der Tüte verkauft. Und im Bio-Markt mitten in der Stadt gleicht das Kauferlebnis mit seinem gedimmten Licht und den Bretterregalen jenem in einem Hofladen. Um 49 Prozent stieg die Zahl der Bio-Märkte laut dem Fachmagazin „Bio Handel“ im vergangenen Jahr. Bei vielen der Neueröffnungen dürfte es sich allerdings nicht um unabhängige Geschäfte handeln, sondern um Filialen großer Bio-Supermarktketten.

          ,Ist Bio wirklich bio?’

          Klar, das Gütesiegel Bio verkommt so bis zu einem gewissen Grad zur Marketingmaßnahme, es ist fraglich, wie viel Bio am Ende im Bio-Essen steckt. Und viele Menschen schätzen Bio des guten Gefühls wegen, nicht wegen ihrer hohen ethischen Maßstäbe. „Hunderte Bücher gibt es dazu“, lacht Lisa Jaspers. Sie ist Entwicklungsökonomin und unterhält den Online-Shop Folkdays. Jaspers entwirft Mode, die Menschen in Entwicklungsländern dann unter Berücksichtigung ihres Handwerks fertigen. „Diese Bücher laufen unter Titeln wie: ,Ist Bio wirklich bio?’

          Dabei ist doch schon die Tatsache entscheidend, dass Menschen sich heute über etwas Gedanken machen, worüber sie nicht immer nachgedacht haben“, sagt sie. Mit anderen Worten: Eine Bewegung ist eine Bewegung, und in diesem Fall ist es eben kaum eine in die falsche Richtung. Vielleicht braucht es für die meisten geldausgebenden Menschen sogar mehr als ihr Gewissen, sondern eben auch ein ausgezeichnetes Kauferlebnis mit der Ware als Statussymbol. „Mode muss begeistern“, sagt auch Tanja Hellmuth von Hessnatur. Shopping ist für viele Menschen eine Art, sich zu belohnen; nicht mit Dingen, die man kaufen sollte, weil sie korrekt sind, sondern mit Sachen, die man unbedingt haben will, und zwar sofort.

          Bio-Mode noch immer in einer Nische

          Hat Bio-Mode also eine Chance, zu so etwas zu werden, zu einer Art Statussymbol, und sich ähnlich zu etablieren wie Bio-Essen?

          Die entsprechenden Skandale gibt es zumindest schon mal. Fabrikeinstürze, Bilder von Menschen, die bis zu den Waden in chemisch verseuchtem Wasser stehen und arbeiten müssen, haben ähnliche Schockwirkung wie die Dioxin- und Ekelfleischfälle. Jene Skandale haben dem Bio-Essen maßgeblich zum Boom verholfen. Und dennoch, ein Food-Skandal betrifft den eigenen Körper, ein Textil-Skandal nur das Schicksal anderer Menschen. Egoistisches Handeln ist Teil des Konsums. Unangenehme Hinweise zu ignorieren, wie jene auf der Discounter-Matratze, die man bitte 24 Stunden lang auslüften soll, oder jene auf der Jeans, sie vor dem Tragen zweimal zu waschen, leider auch. Nur verbleiben chemische Gifte anschließend für gewöhnlich im Stoff oder im Wasser.

          Laut einer neuen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) finden 72 Prozent der Verbraucher Umwelt- und Sozialverträglichkeit bei Bekleidung zwar wichtig, viele davon bewerten es sogar als sehr wichtig. „Aber wenn Konsumenten im Laden stehen“, sagt Saskia Thieme von der GfK, „dann treten solche Fälle in den Hintergrund.“ Dann ist Bio-Mode noch keine Belohnung, anders als in diesem Fall das Bio-Essen. Aus dem Essen ist eine Art Ersatzreligion geworden. Man ist, was man isst, das war noch nie so zutreffend wie heute.

          Dabei gibt auch die Kleidung, die man trägt, der Persönlichkeit eigentlich den letzten Schliff. Ein Jahr nachdem Entwicklungsminister Gerd Müller sein Textilbündnis an den Start gebracht hat, die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen, ihre Textilkette ökologisch wie sozial zu verbessern, steckt die Bio-Mode noch immer in einer Nische. Das ist nicht weiter überraschend. Um ethisch korrekt produzierte Ware zur Norm zu machen, müsste man wohl den Kapitalismus auskoppeln. Bei der Lebensmittelindustrie wäre es nicht anders. Und trotzdem boomt das Bio-Essen – in seiner Nische. Parallel zu der herkömmlich gefertigten Mode könnte die Bio-Bewegung so gesehen in der Mode eben doch an Fahrt gewinnen.

          Herbst-Teile von der Öko-Marke Hessnatur

          Wenn man mit Tanja Hellmuth von Hessnatur spricht, mit Lisa Jaspers von Folkdays oder mit Friederike von Wedel, Professorin des Studiengangs „Sustainability in Fashion“ an der Berliner Esmod-Universität, dann ist immer wieder die Rede von den drei Hüllen. Die erste ist das Essen. Was unmittelbar in den Körper gehört, muss für Menschen heute am ehesten sauber und korrekt produziert sein. Die nächste Hülle ist die Kosmetik. Tatsächlich zeichnet sich schon jetzt ein ähnlicher Boom bei Beauty-Produkten auf Naturbasis ab wie beim Essen. Die dritte Hülle ist dann jene, die auf der Haut liegt. „Das Textil“, sagt Hellmuth von Hessnatur. Es könnte also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis mehr Menschen den Geruch hinterfragen, der etwa aus der Tüte mit den Jeans entweicht, die man für 40 Euro im Internet bestellt hat. Und die trotzdem mit dem Hinweis „Organic blend“ versehen ist.

          Große Hürde: die undurchsichtige Textilkette

          Das Textil als dritte Hülle des Körpers; auch immer mehr große Ketten mit eigentlich miserablem Ruf im Hinblick auf ökologische und soziale Standards fangen nämlich an, mit Conscious Collections und Bio-Baumwolle zu experimentieren. Natürlich bleibt immer der bittere Beigeschmack, was denn sonst noch so neben einer Conscious Collection in einem Unternehmen hergestellt wird. Eine Collection ohne Gewissen? Trotzdem, „in den großen Firmen ist jetzt – gerade was das Risk Management angeht – ein Umdenken zu beobachten“, sagt Friederike von Wedel von der Esmod. „Das sind natürlich nur Anfänge, erste Schritte, mehr nicht. Aber immer mehr beginnen zum Beispiel Anforderungen an ihre Zulieferer zu richten und Sozialstandards zu gewährleisten.“ Die große Hürde sei dabei die undurchsichtige Textilkette. Bevor ein Produkt im Laden hängt, ist es zur Fertigung oft durch mehr als eine Handvoll Länder gegangen. „Da Transparenz hineinzubringen, ist die echte Krux“, sagt von Wedel.

          Kleinere Labels haben es einfacher. Oder eben nicht. Seit über zehn Jahren wird in der Mode von unabhängigen Marken mit hohen ethischen wie modischen Maßstäben geraunt. Die wenigsten schaffen es, sich langfristig durchzusetzen. Zu ihnen gehört etwa das niederländische Jeans-Label Koi von Tony Tonnaer. Der arbeitete zuvor für ein großes Bio-Label, Kuyichi. Nächstes Jahr soll der erste Koi-Store eröffnen. Dennoch antwortet Tonnaer auf die Frage, wie es denn so läuft: „Schwierig, wie immer.“

          Sieht aus wie herkömmlich gefertigte Mode, ist aber Bio.

          Die jungen Marken mit hohen Fertigungsansprüchen können ihre Ware schließlich nicht teurer verkaufen als die Konkurrenz, die sich auf den fragwürdigen, aber billig produzierenden Betrieb in China eingelassen hat. Und zu Hause, in Europa, sind die Schränke eh voll. So hat auch Lisa Jaspers ihr Folkdays-Konzept nach einer kurzen Findungsphase geändert. „Die ursprüngliche Idee war, zu reisen und Produkte aufzuspüren, die schon perfekt sind, die man über den Shop verkaufen kann. Dann war sehr schnell klar, dass es diese Produkte nicht gibt. Der europäische Markt hat keinen Bedarf für Alpaka-Mäntel in Orange und Gelb“, erzählt sie. Also schickt Jaspers ihre Entwürfe nun in die 28 Handwerksbetriebe in 14 Ländern und lässt dort fertigen – nun haben die Oversized-Kimonos und Seidenblusen zumindest eine Chance, in die übervollen Kleiderschränke zu gelangen.

          Für diese Art von Produkt mit dem Charakter des besonderen und einzigartigen gibt es nämlich durchaus eine Zielgruppe, in Zeiten, da junge Menschen wieder für ihr Leben gerne Marmelade einkochen und Mützen stricken und dabei gut aussehen wollen. Das junge dänische Label Fonnesbech knüpft an dieses Lebensgefühl an – indem man zurückschaut. Die Vorfahren von Celina Fonnesbech gründeten das Haus 1847 in Kopenhagen und verkauften feine Stoffe und Bänder.

          Viele Deutsche sind von Manufakturen fasziniert

          Das ging gut, bis Frauen in den siebziger Jahren genug hatten von feinen Stoffen und Bändern. 2014 nahm sich Celina Fonnesbech die Familiengeschichte vor, für die Wiederbelebung der Marke, nun unter nachhaltigen Vorsätzen. Es geht ihr dabei nicht nur darum, wenn möglich den ökologisch korrekteren Stoff zu nehmen, viele der Entwürfe sind mit Druckknöpfen umzugestalten. „Weniger Stücke, die man öfter tragen kann“, erklärt Fonnesbech ihre Formel. „Aus einem Trenchcoat ist eine Bolero-Jacke zu machen – und eine Weste. Aus einem Kleid mit Ärmeln ein Shift-Modell sowie ein Rock. Das soll aber auf keinen Fall nach dem Prinzip Wendejacke komisch aussehen“, sagt sie und lacht.

          Ihre Aus-eins-mach-drei-Mode kauft man nicht im hemmungslosen Shoppingwahn, trotzdem taugt sie als Belohnung für Konsumenten, die sich auch noch in ein paar Jahren in diesen Teilen sehen. Davon gibt es immer mehr.

          Wer weiß, vielleicht steht solchen Stücken ja eine ähnlich große Zukunft bevor wie dem nachhaltigen Essen.

          Rückenwind bekommt die Entwicklung somit von einer Gruppe Kunden, die vielleicht vor zehn Jahren dem Reiz der Massenmode verfallen war, den schnellen Trends, heute ihre Einkäufe aber langfristiger plant. Möglich, dass sich die Konsumenten in der Hinsicht gerade teilen: in jene preisbewussten, die keinen Wert auf Bio-Mode legen, und solche, die neben Essen und Kosmetik eben als Nächstes auf die Nachhaltigkeit ihrer Kleidung achten, besonders auf die soziale. „Wenn eine Fabrik einstürzt und da sterben tausend Menschen, ist das doch so mächtig, dass klar ist, dass sich etwas ändern muss“, sagt Lisa Jaspers von Folkdays. Fragen nach der Massentierhaltung oder nach dem, was mit dem Boden passiert, sind wichtig. Aber Menschenleben ist unmittelbarer. „Jeder sechste Beschäftigte weltweit arbeitet in dem Bereich Mode und Textil“, weiß Friederike von Wedel von der Esmod-Universität. Und viele davon arbeiten unter Bedingungen, bei denen sie zum Beispiel den rund 2000 giftigen Chemikalien ausgesetzt sind, die in der Branche zum Einsatz kommen.

          „Marken, die in diesen Betrieben produzieren lassen, sollten ihre Ware mit speziellen Warnhinweisen versehen“, meint Tony Tonnaer vom niederländischen Jeans-Label Koi. „Nicht ich.“ Dass er seine Jeans also nicht als nachhaltig vermarktet und trotzdem wenn möglich, auf Chemikalien verzichtet, hat noch einen Grund: „Nachhaltiger Mode haftet leider ein gewisses Stigma an. Zum Glück ändert sich das aber gerade langsam – abhängig von dem Land, um das es geht „Deutschland“, so hat es Tonnaer beobachtet, „ist weiter als etwa Belgien oder Frankreich.“

          Tatsächlich müsste Deutschland für Bio-Mode eigentlich gute Voraussetzungen bieten, jene, die auch für den Boom des Bio-Essens mitverantwortlich sind. Viele Deutsche sind von Manufakturen fasziniert, von dem Einzelstück-Charakter ihrer Produkte. „Deutschland ist ein richtiges Handwerker-Land“, sagt auch Lisa Jaspers von Folkdays. „Wenn man Männern erklärt, wie zum Beispiel ein buntes Ikat-Muster gewebt wird, dann hören sie fasziniert zu.“ Tony Tonnaer kennt noch einen anderen Weg, mit seinen nachhaltigen Jeans ohne entsprechenden Hinweis aufmerksam zu machen: „Mit gefällt es, bei unbewussten Konsumenten völlig unbewusst doch am Ende Bewusstsein zu schaffen.“

          Wie kann man guten Gewissens kaufen?

          Absolut sicher sein kann man sich leider selten, dass Mode ökologisch und sozial nachhaltig produziert wurde. Dafür ist die Textilkette viel zu unübersichtlich. Aber ein paar Ausnahmen gibt es doch. Eine Auswahl der wenigen wichtigen.

          Die Marke

          Hessnatur fertigt und produziert dort, wo das Knowhow sitzt. Alpaka-Wolle kommt zum Beispiel aus Peru. Also wird das Rohmaterial dem Tier nicht nur dort herausgekämmt, es wird auch in Peru zu Strick weiterverarbeitet und zu Kleidungsstücken vernäht. Das spart Umwege. Hessnatur fliegt das fertige Produkt anschließend auf direktem Weg dorthin, wo es auch verkauft wird.

          Das Siegel

          Es gibt etliche Siegel, und nicht alle sind vergleichbar ernst zu nehmen. Wer da den Durchblick behalten möchte, muss Nachhaltigkeit studiert haben. Oder hält sich an ein einziges Siegel: das Gots-Label. Gots steht für Global Organic Textile Standard und kennzeichnet Produkte, die sowohl sozial als auch ökologisch auf hohem Niveau nachhaltig gefertigt wurden.

          Die Website
          Getchanged.net listet nicht nur alle wichtigen Öko-Labels, die Website bietet auch eine Art virtuelle Stadttour durch die besten Läden für nachhaltige Bekleidung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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