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Herrenmode : Eine kleine Revolution

  • -Aktualisiert am

In Lagen: Givenchy Bild: AP

Die Mode für Männer bewegt sich langsamer als die Damenmode. Aber dieses Mal tut sich was: Paris verabschiedet sich allmählich vom Undersize-Look.

          9 Min.

          Paris während der Herrenmodewoche für Herbst und Winter 2015: Was für eine Show! Hier bei Givenchy erlebt man Mode als unbändigen Urtrieb. Das Bedürfnis, sich zu schmücken. Der Drang, sich darzustellen. Jeder Mensch trägt ihn in sich - der archaische Jäger, der sich die Zähne seiner Beute um den Hals hängt, die Couture-Sammlerin, die ihre Kreditkarte überzieht. Das Wilde und das Kultivierte, das Rohe und das Raffinierte - Riccardo Tisci zeigt uns das alles gleichzeitig, nebeneinander, übereinander. Mehr Layering geht nicht. Das fängt an mit einer Schicht Pailletten auf dem Laufsteg und endet mit einer Kruste aus Muscheln und Glasperlen im Gesicht des Models. Und dazwischen stapeln sich so viele Lagen Kleidung, Materialien, Farben, Muster, Schmuck und Anspielungen, dass man sich gar nicht traut zu blinzeln vor Angst, etwas zu verpassen.

          In den vierziger und fünfziger Jahren übermittelten die Modekorrespondenten in Paris nur einzelne Buchstaben: X-, A-, H-Linie… Zu meiner eigenen Überraschung komme ich mit einer fast genauso einfachen Botschaft von den Männerschauen zurück. Denn in Bezug auf die Silhouette sind sich ausnahmsweise einmal alle einig: Es ist die gestufte Silhouette, die entsteht, wenn man möglichst viele Kleidungsstücke übereinander trägt und dabei gegen die Gewohnheit das kürzere Kleidungsstück über das längere zieht - also das Sakko über den Mantel (Acne, Dior), den Blouson über den Parka (Juun.J, Kenzo).

          Diesem Lagen-Look sind kaum Grenzen gesetzt. Unter einem wadenlangen Mantel lässt man eben ein knöchellanges Kleidungsstück hervorschauen (Raf Simons, Kenzo). Als oberstes Dach dieser textilen Pagode liegen auf den Schultern der Models große geöffnete Kapuzen (Juun.J), Rückenkoller (Lanvin) oder Pelerinen (Kenzo). Für ein konsequent gestuftes Beinkleid gibt es die Streetwear-Variante - den Fahrradkurier-Look, also weite Zweidrittelhose über Leggings (Rick Owens, Acne, Y3), oder anspruchsvollere High-Fashion-Varianten - Kilt über schmaler Hose (Dries van Noten), Bleistiftrock über schmaler Hose (Givenchy) oder Schürze über schmaler Hose (Boris Bidjan Saberi).

          Ein Jahrzehnt Kids, Drugs and Rock & Roll

          Wenn meine Freundin mich ärgern will, sagt sie, das Wort „Männermode“ sei ein Widerspruch in sich, so wie „runde Ecke“. Mag sein, dass sich das Modekarussell bei den Männern langsamer dreht als bei den Frauen. Manchmal scheint es fast zu stocken. Aber dann macht es plötzlich einen mächtigen Ruck. Ein solcher Moment ist jetzt.

          Ja, die Männermode befand sich in einer Schaffenskrise. Seit Hedi Slimane 2001 mit seiner Debütkollektion für Dior Homme sogar seine sonst eher missgünstigen Kollegen Yves Saint Laurent und Karl Lagerfeld hingerissen hatte (den einen zu Applaus, den anderen zu einer Diät), gab es keinen großen Wurf mehr. Seine radikale Silhouette, an der alles eng und schmal war, von der Hose bis zur Krawatte, war so stimmig und plausibel, dass sie mehr als ein Jahrzehnt lang die Männermode beherrschte.

          Hedi Slimane ist mehr als ein Modedesigner, er ist ein totalitärer „creative director“. Auch im Hause Saint Laurent hat er schnell mit der Vakuumpumpe alles auf Linie gebracht - von der Kollektion über den Ladenbau und die Kampagnen (die er zum Teil selbst fotografiert) bis zu den Körpern der Models. Auf seine Linie. Ja, Slimane ist jemand, der für das männliche Geschlecht eine klare Vision hat. Aber eben nur eine. Seit Jahren zeigt er uns in genialen Modenschauen, Bildbänden und Ausstellungen Variationen derselben engen Silhouette und desselben Themas: Kids, Drugs and Rock & Roll. So auch diesmal: Jungs. In der Phase der Adoleszenz, in der das Muskelwachstum weit hinter dem Knochenwachstum zurück bleibt. Spielen in Rock-Bands. Und nehmen Drogen. Vermutlich, um die Schmerzen zu ertragen, die ihre unfassbar engen Hosen ihnen bereiten.

          „Who wants to fuck sponge bob?“

          Eng mit der Silhouette verbunden, gab es auch nur noch ein einziges modisches Vorbild: den Rockstar. Also kauften sich etablierte Modehäuser wie Yves Saint Laurent und Kenneth Cole für ihre Männer-Kampagnen nicht mehr Fußballspieler oder Schauspieler, sondern Indie-Rocker wie Marilyn Manson und Velvet Revolver. Inzwischen prägen Möchtegern-Rockstars in allen Preislagen unsere Fußgängerzonen und Shopping-Malls: Nieten- und Tattoo-geschmückt, in engen schwarzen Röhrenhosen und engen schwarzen Lederjacken.

          Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Undersize-Look langsam vorbei ist und es höchste Zeit wird für ein paar frische Oversize-Looks. Und so versuchen sich die Designer in Weite und Breite. Aber bisher hat das einfach niemand gekauft. Vielleicht kam es zu früh. Vielleicht stimmten aber auch einfach die Proportionen noch nicht. Denn nicht nur die Konsumenten müssen sich an die neue Silhouette erst einmal gewöhnen. Auch die Designer taten sich schwer mit dem neuen Volumen. Im ersten Anlauf waren oft die Stoffe zu steif für die weiten Schnitte; die Hosen saßen zu tief auf der Hüfte und trugen auf; die Oberteile gerieten zu kurz und kastig. Auch diesmal noch sehen zum Beispiel die Blazermäntel bei Paul Smith einfach nur zu groß aus. Und auch bei Louis Vuitton laufen immer noch kastige Oberteile aus pappigen Stoffen auf dünnen, kurzen Beinen über den Laufsteg. „Who wants to fuck sponge bob?“, murmelt die Dame neben mir am Ende der Show. Eine neue Silhouette ist eben schwierig. Ein Retro-Look, ein Comeback der Sechziger, Siebziger, Achtziger, Neunziger, das ist einfach. Aber etwas wirklich Neues, das braucht Zeit.

          Zurückholen, was man einst den Frauen überlassen hat

          Alber Elbaz und Lucas Ossendrijver machen für Lanvin Homme kein Geheimnis daraus, dass sie diese Saison auch nicht so recht wussten, wie sie sich an das Neue herantasten sollten. Deshalb gibt es zur Sicherheit von allem etwas. Ein paar Sechziger-, ein paar Siebziger- und ein paar Achtziger-Jahre-Outfits. Aber Letztere haben es in sich. Denn sie erinnern uns daran, dass es in der Männermode schon einmal tolle weite Schnitte gab. Und sie erinnern uns daran, dass die achtziger Jahre eben nicht nur ein einziger greller Video-Clip waren. Sie waren auch das Jahrzehnt, in dem italienische Modemacher wie Giorgio Armani und Nino Cerruti die Männermode revolutionierten, indem sie mit fließenden Stoffen und lässigen Schnitten den klassischen, steifen Männeranzug von seinem Rosshaar-Korsett befreiten. Alber Elbaz, mit seinen Lanvin-Frauenkollektionen ein Meister der fließenden Silhouette, lässt das jetzt wieder aufleben. Und beschert uns so mit seinem Eighties-Revival die modernsten und gleichzeitig schönsten und tragbarsten Anzüge der Saison.

          Auch Dries van Noten ist ein Meister darin, aus der Vergangenheit Inspirationen für die Gegenwart zu schöpfen. Er trifft das Hier und Jetzt wie kaum ein anderer. Er schöpft aus dem Vollen, aus Kunstgeschichte, Völkerkunde, Kostümkunde. Seine Ideen kommen oft von entlegenen Orten oder aus längst vergangenen Zeiten. Dass seine exotischen Einfälle trotzdem tragbar sind, liegt an ihrer Verwirklichung. Dries van Noten kann alles: weit und eng, Männer und Frauen, schlicht und opulent, lässig drapiert und präzise konstruiert, nostalgisch und innovativ. Und er beherrscht das Produkt wie seine Inszenierung: Das Licht im Zuschauerraum wird gedimmt, und es wird so still, dass man ein Schallplattenknistern hört. Zu den ersten Takten eines alten Liebeslieds öffnet sich ein Tor, und dann läuft alles über den Laufsteg, was an Männerkleidung einmal schön und prächtig war, und was wir den Frauen überlassen haben: phantasievolle Seide der Krawatten und Halstücher, leuchtende Farben und goldene Posamenten der Husarenuniformen, exotisch bedruckte wattierte Hausjacken und -mäntel. Selbst der elfenbeinfarbene Smoking, den Marlene uns gestohlen hat. Dries stiehlt ihn für uns zurück. Und spätestens wenn das zarte Liebeslied seinen Refrain erreicht, schmilzt die ganze Coolness der Mode dahin.

          Der Hosenbund wandert nach oben

          Vor allem die tollen Mäntel bleiben in Erinnerung: Eigentlich sind das schon gar keine Mäntel mehr, sondern Gewänder. Schluss mit diesen kleinen schwarzen Gehröcken mit den nervösen Schultern, neidischen Krägen und geizigen Revers! Warum nur haben wir jahrzehntelang so viel Geld für so wenig Stoff ausgegeben? Das ist jetzt vorbei. Die neuen Mäntel erinnern uns daran, dass Luxus Überfluss ist, viel von allem, viel Stoff. Schön großspurig und theatralisch, mit lässigen Schultern und großzügigen Krägen, den breiten Übertritt zweireihig geknöpft, wehend und wadenlang. Wie bitte? Mit solchen Mänteln kann man nicht Fahrrad fahren? Stimmt. Tauchen auch nicht. Und es kommt sogar noch schlimmer: Diese Mäntel passen nicht zu allem. Sie bieten nicht die traditionellen Mantelfarben: sicher-schwarz, tarngrau, senioren-beige. Im Gegenteil: Sie sind prächtig geschmückt (Dries van Noten) und gemustert (Louis Vuitton), bestickt (Givenchy) und beschriftet (Raf Simons), zeigen Materialmix (Valentino) und Patchwork (Paul Smith) und sind außerdem noch farbenfroh gefüttert (Dries van Noten). Sie ordnen sich nicht unter, sondern haben zu allem eine eigene Meinung. Sie sind statement coats.

          Fast genauso prächtig wie die neuen Mäntel sind die neuen Hosen: Was für lässige und männliche Beinkleider! Sie werden über dem Hüftknochen zu großzügigen Bundfalten gerafft. Von dort fallen üppige Stoffmengen so gerade wie eine Karatehose (Juun.J) und so schwer wie ein Theatervorhang (Balmain) bis auf den Boden, wo sie die Schuhe fast vollständig unter sich begraben. Ja, Sie haben richtig gehört: Um die Fallhöhe zu maximieren, müssen diese Hosen oberhalb des Hüftknochens oder sogar in der Taille (Damir Doma) getragen werden. Dafür muss man schlank sein? Täusche ich mich, oder haben Sie dasselbe gesagt, als der Hosenbund in den neunziger Jahren nach unten gewandert ist?

          Bomberjacken in allen Variationen

          Baggy Pants? „Wer hat’s erfunden?“, scheint Olivier Rousteing uns zu fragen. Bereits für die aktuelle Balmain-Sommerkampagne engagierte er den Rapper Kanye West als Testimonial. Und jetzt, für den nächsten Winter, legt er nach: Mit seiner Luxus-Skater-Kollektion beweist Rousteing, dass Hip-Hop-Kultur nicht nur für Streetwear inspirierend ist. Endlich Rap statt Rock! High-Fashion und Hip-Hop, das ist wie Kim und Kanye - das neue Traumpaar der Mode.

          Die elitären Pariser Modehäuser lieben die Streetwear, das zeigen auch all die Bomberjacken. Es gibt sie für den kommenden Winter in allen Kollektionen - von A wie Acne bis Y wie Y3 - und in allen Variationen, mit winzigem Strick-Lünettenkragen oder mit riesiger shearlinggefütterter und fuchsbesetzter Kapuze; Bomberjacken zum Mantel verlängert (Kenzo) oder zum Sakko tailliert (Juun.J). Bomberjacken überall. Auch pars pro toto: die typischen zusammengezogenen Nähte auf klassischen Anzügen (Kris van Assche) und an Hosen (Kenzo), die typische Reißertasche auf dem linken Oberarm (Hermès). „Khaki is the new black“, hatte Juun.J für die Saison prophezeit. Aber auch die Signalfarbe des Bomberjackenfutters zieht sich als orangeroter Faden durch die Kollektionen (Kenzo, Boris Bidjan Saberi, Givenchy, Balmain, Ann Demeulemeester). Fliegerzubehör wird auch angeboten: Fliegermützen (Y3), Pilotenoveralls (Kenzo, Y3), Druckanzugschnürungen (Lanvin), Springerstiefel (Kenzo). Die schmalste Bomberjacke gibt es selbstverständlich bei Saint Laurent. Aber „schmale Bomberjacke“, das ist jetzt wirklich wie „runde Ecke“. Denn Bomberjackenträger sind natürlich Michelin-Männchen-Machos.

          Rick Owens rahmt Penisse, weil er es kann

          Die fettesten Bomberjacken gibt es bei Juun.J. Überhaupt wirkt seine Kollektion wie eine Karikatur des Trends. Kein anderer Designer bringt es so auf den Punkt: die bulligen Bomberjacken, die großen Militärmäntel, die weiten, geraden Hosen, das Layering, die ironischen Nadelstreifen, der chinesische Einfluss, der Military-Einfluss, der Workwear-Einfluss, der Hip-Hop-Einfluss, die Verschmelzung von Streetwear und High Fashion. Juun.J fasst das alles so ausgereift zusammen, als wäre seine Kollektion erst im Nachhinein entstanden, als Essenz der Saison. Ist sie aber nicht. Juun.J ist seiner Zeit voraus. Was der Designer aus Seoul in Paris zeigt, ist die Zukunft der Männermode. Sein Look ist nicht aufgesetzt jugendlich, sondern wirklich jung. Er ist mehr als modisch, er ist wegweisend. Juun.J ist die Entdeckung der Saison.

          Auch Rick Owens interessiert sich mehr für die Zukunft als für die Vergangenheit. Seine Mode entsteht nicht aus rückwärtsgewandten Abverkaufsanalysen, sondern aus seiner ganz subjektiven Vision der Zukunft. So zeigt er diesmal keinen einzigen seiner Bestseller. Alles ist neu: Statt enger Lederjacken mit schrägen Reißverschlüssen gibt es ausgestellte Matrosen-Cabans aus Filz, statt fließender Jerseys jetzt Grobstrick mit schräg laufendem Zopfmuster, statt minimalistischer Einknopf-Gehröcke brachiale zweireihige Militärmäntel. Einige dieser Kleidungsstücke drapiert Owens so ungewöhnlich auf dem männlichen Körper, dass ihre aufgestellten Krägen die Penisse seiner Models rahmen. Warum? Das erklärt er später ungefähr so: Er tut es, weil er es kann. Und weil die meisten es eben nicht mehr können. Rick Owens ist einer der wenigen erfolgreichen Designer, die noch nicht zu einem Luxuskonzern gehören. Er ist sein eigener Herr. Er kann machen, was er will, und er macht, was er will. Nichts von seiner Mode ist trendy, und doch trifft es den Nerv der Zeit. Nichts entspricht dem gängigen Ideal, weder die sperrige Kleidung, noch das schräge Street-Casting, und schon gar nicht Michele Lamy, die die Gäste begrüßt, und Rick Owens selbst, der ihnen zum Abschied winkt - und doch ist all das schön und würdevoll.

          Lächerlich ist das neue Cool

          Auch Martin Margiela war einmal anders. Wie Rick Owens besaß er die Gabe, das Schöne im Hässlichen zu entdecken und den Wert des vermeintlich Wertlosen zu zeigen. Er hat sein Unternehmen verkauft und sich zurückgezogen. Wie einst Margiela, so finden auch seine namenlosen Nachfolger witzige Sachen auf dem Flohmarkt. Aber ohne das kluge Upcycling durch den Gründer kommt leider nur noch eine bad taste party dabei heraus: stampfende Musik, grüne Lasershow, Schlaghosen, Lurexpullover, Disco-Stiefeletten, ostige Kunstlederjacken. Unmodisches ironisch wiederzubeleben erfordert eben Intelligenz und gutes Timing. Beispiel Nadelstreifen: Der Gordon-Gekko-Look war immer eine Konstante in der Männermode. Bis man 2008 die Banken für die Finanzkrise verantwortlich machte. Da wollten dann selbst die Broker nicht mehr wie Broker aussehen. Heute kann man schon wieder darüber lachen: Als Klischee des Konservativen bildet der Streifen den Kontrast zu gewagten Schnitten und findet sich jetzt auf Bomberjacken und Cargo-Hosen (Juun.J), Jogginghosen (Hermès), Männerröcken (Givenchy), Capes (Kenzo).

          Dass bei einem Mann im Jahr 2015 gekonnte Ironie souveräner wirkt als tierischer Ernst, haben auch die coolsten der Coolen erkannt: Wenn Rick Owens seine Männer in Grobstrick-Stramplern über den Laufsteg schickt, dann nicht, weil er verrückt geworden ist. Und wenn Boris Bidjan Saberi seine Models in große Spielhosen steckt, dann weiß er, was er tut. Wer wirklich cool ist, geht jetzt nicht mehr auf Nummer sicher, sondern auf Risiko. Wenn Cool das neue Lächerlich ist, dann ist Lächerlich das neue Cool.

          Pharrell Williams bei der Grammy-Verleihung mit einem übergroßen buffalo hat; Julian Schnabel auf dem roten Teppich im Pyjama; Jamie Hince auf seiner Hochzeit in einem babyblauen Anzug. Ist das lächerlich? Uncool? Nein. Im Gegenteil: Das ist ultra-cool. Lächerlich ist nur, wer in der ständigen Angst lebt, etwas Uncooles zu tragen oder zu tun.

          Zwei Männer bekommen dieselbe Aufgabe: „Setz einen Papierhut auf, und stell dich auf einen Stuhl.“ In ihrem Film „Männer“ stellte Doris Dörrie 1985 die Frage, wer von den beiden der wahre Mann ist: A) Der, der sich weigert. Oder: B) Der, der es einfach macht. Vor 30 Jahren war die Antwort noch „A“. Jetzt ist es, ganz klar, „B“.

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