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Pullover nicht mehr auf Markt : Gucci entschuldigt sich nach Blackfacing-Vorwurf

  • Aktualisiert am

Der umstrittene Entwurf war schon vor einem Jahr in Mailand auf dem Laufsteg zu sehen. Bild: AP

Wegen eines schwarzen Pullovers, dessen Rollkragen sich ins Gesicht ziehen lässt und den Mund mit einer rot umrandeten Öffnung freilegt, geriet Gucci in die Kritik. Jetzt hat das Unternehmen den Pullover vom Markt genommen.

          Die Marke Gucci hat sich nach Rassismus-Vorwürfen entschuldigt. Grund dafür ist ein schwarzer Pullover, dessen Rollkragen sich ins Gesicht ziehen lässt und den Mund mit einer rot umrandeten Öffnung freilegt. In den sozialen Netzwerken wurde dem Modehaus deswegen Blackfacing vorgeworfen – also die umstrittene rassistische Praxis etwa im Theater, Schwarze darzustellen, indem man Weiße dunkel schminkt.

          Das in Florenz gegründete Unternehmen entschuldigte sich am Donnerstag für die „Beleidigung“ und nahm den Pullover vom Markt; in den Online-Shops und den zahlreichen Gucci-Läden ist er nicht mehr erhältlich. Vielfalt sei ein fundamentaler Wert, den Gucci hochhalte und der bei jeder Entscheidung an erster Stelle stehe, teilte das Modehaus auf Twitter mit.

          Die Vorwürfe gegen den Entwurf, der schon vor einem Jahr in Mailand über den Laufsteg ging (siehe Foto), entbehren nicht der Ironie. Kaum ein Modemacher engagiert so unterschiedliche Model-Typen und bringt so viele verschiedene ethnisch geprägte Entwürfe hervor wie Gucci-Designer Alessandro Michele.

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