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Geschäftsgang : Ein Laden voller Gold

Metalle für alle: Philoro-Filiale in Frankfurt Bild: Lucas Bäuml

Das im Juni eröffnete Edelmetallhaus Philoro verkauft Gold- und Silberbarren, sowie antike Münzen, an Sammler. Als Geldanlage wächst die Beliebtheit von Gold schon länger.

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          So viel Gold auf einem Haufen: Völlig ungeschützt steht ein ganzes Tablett voll mit kleinen Goldbarren auf der Theke, fein aufgeschichtet, und jeder einzelne trägt die Aufschrift „Zehn Gramm Feingold“. Das erscheint mutig, schließlich kann das Edelmetallhaus Philoro, das Mitte Juni an der Frankfurter Schillerstraße geöffnet hat, jeder einfach betreten. Doch ganz so riskant ist die offene Präsentation der Minigoldstücke bei näherem Hinsehen dann doch nicht: Sie sind nur aus Schokolade.

          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Trotzdem dreht sich bei Philoro alles um Edelmetall. Auf knapp 500 Quadratmetern empfängt das Unternehmen hinter der Börse seine Kunden, es ist die sechste Niederlassung des international tätigen Edelmetallhändlers. Dabei wirkt das neue Geschäft, das auf der Fläche einer ehemaligen Commerzbank-Dependance entstanden ist, auf den ersten Blick auch wie eine Bankfiliale: Von einem langen Gang hinter einem zentralen Schalter gehen Büros und Besprechungsräume ab, schließlich ist der Handel mit Edelmetallen eine Sache, die Diskretion erfordert.

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