https://www.faz.net/-hrx-94e5i

Klang zum Gucken : Wenn Fernseher und Lautsprecher zum Interieur werden

  • -Aktualisiert am

Bild: Bang & Olufsen

Die Zeiten, in denen Stereoanlagen und TV-Geräte schwarz und metallen wie Altäre über Wohnzimmern thronten, sind vorbei. Mit Stoffen und Hölzern, weichen Formen, warmen Farben und haptischen Oberflächen suchen sie jetzt Anschluss ans Interieur.

          1 Min.

          Größer, teurer, technoider: Stereoanlagen, Lautsprecherboxen oder Fernsehgeräte galten lange als häusliche Kultobjekte. Sie thronten in den Wohnräumen wie Altäre einer geheimnisvollen Religion. Ihr Äußeres musste von den technischen Raffinessen im Inneren künden; harte Kanten, metallische Fronten und viel Schwarz wiesen sie als Teil der männlichen Sphäre aus. Und meistens war es ja auch der Mann, der für Anschaffung, Betrieb und Wartung zuständig war. Bei vielen Menschen steht der analoge Gerätepark zur elektronischen Unterhaltung noch herum, aber zum Lebensstil will er nicht mehr so recht passen. Die Aura des Mystischen hat er längst hinter sich gelassen.

          Das Smartphone ist das Kultobjekt der Gegenwart. Dadurch wandeln sich die immer noch benötigten Endgeräte, als Verlängerungen des Telefons sozusagen, zu Einrichtungsgegenständen. Mit Stoffen und Hölzern, mit weichen Formen, warmen Farben und haptischen Oberflächen suchen sie Anschluss ans Interieur, anstatt es kalt zu dominieren. Sie sind mobil und verspielt statt statisch und abweisend. Anbetungswürdig sind sie höchstens noch, wenn das Design absolut überzeugt.

          Weitere Themen

          SpaceX-Rakete stürzt ins Meer

          Missglückte Landung : SpaceX-Rakete stürzt ins Meer

          Bei der Landung stürzt eine Rakete des amerikanischen Raumfahrtunternehmens direkt neben der Plattform ins Wasser. Immerhin ihre Fracht konnte die Falcon 9 allerdings erfolgreich ins All befördern.

          Milliardenverluste für Tourismusbranche Video-Seite öffnen

          Südostasien : Milliardenverluste für Tourismusbranche

          Thailand, Kambodscha, Taiwan – diese Länder spüren die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus wohl am heftigsten. Die ansonsten reiselustigen Chinesen sind angehalten, zu Hause zu bleiben. Für die südostasiatische Tourismusbranche bedeutet das Milliardenverluste. .

          Apple warnt wegen Coronavirus

          Umsatzprognose geändert : Apple warnt wegen Coronavirus

          Die Coronavirus-Epidemie trifft auch den Apple-Konzern, weil China Produktionsstandort und Absatzmarkt ist. Vorsorglich wurde die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr kassiert.

          Topmeldungen

          Ein türkischer Militärkonvoi inmitten von Fahrzeugen flüchtender Zivilisten im Norden der Provinz Idlib.

          Assads Vormarsch in Idlib : Geschichten der Ohnmacht

          Die syrischen Truppen rücken in Idlib ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung vor. Die Türkei hält mit Unterstützung für die Rebellen dagegen – aber nur, solange das Moskau nicht zu sehr verärgert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.