https://www.faz.net/-hrx-9re0b

Diversität auf dem Laufsteg : Blond war gestern

Auf der Fashion Week in New York: Tommy Hilfiger lässt in Harlem so viele schwarze Models auftreten wie nie zuvor. Bild: Helmut Fricke

Adut Akech ist der neue Star unter den Models, die Laufstege werden divers. Und auf der New York Fashion Week übertreiben es die Designer schon wieder.

          3 Min.

          Dann klingelte eines Abends überraschend das Handy. Meghan Markle war am Apparat. Die Herzogin von Sussex wollte Adut Akech nur schnell sagen, dass sie ihre Lebensgeschichte beeindruckend finde. „Was dieser Moment für mich bedeutete“, schrieb das aus Sudan stammende Model daraufhin auf Instagram, „kann ich nicht in Worte fassen.“

          Alfons Kaiser

          Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Deutschland und die Welt“ und das Frankfurter Allgemeine Magazin.

          Die 38 Jahre alte Herzogin, die mit Prinz Harry verheiratet ist und als Tochter einer afroamerikanischen Mutter und eines weißen Vaters die Diversität im britischen Königshaus verkörpert, hatte als Gast-Chefredakteurin die Septemberausgabe der britischen „Vogue“ gestaltet. Unter dem Motto „Forces of Change“ brachte sie 15 Frauen aufs Cover, unter ihnen Greta Thunberg, die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern – und Adut Akech.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Wer zu den Besten in der Forschung gehören möchte, muss sich den Platz hart erkämpfen. Auch in Deutschland gibt es hierfür inzwischen Graduiertenschulen, die die Promovierenden unterstützen.

          Spitzenforschung : Wo die Promotion zur Selektion wird

          Amerikas Dominanz in der Spitzenforschung hat auch die hiesige Nachwuchsförderung kräftig umgekrempelt. Wer oben mitspielen will, muss an eine Graduiertenschule und sich von dort aus die begehrten Plätze erkämpfen.
          Sogenannte Fußballfans in Bulgarien, einem „der tolerantesten Länder der Welt“?

          Gegen den Hass : Die Strafen müssen weh tun

          Im Fußball hat sich ein Klima entwickelt, in dem sich Rassisten und Nazis ungeniert ausleben. Sanktionen schlugen bislang fehl. Ohne Punktabzüge und Disqualifikationen wird es nicht gehen. Aber selbst das reicht nicht.