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Wegen dieses Posts auf Instagram hat Influencerin Cathy Hummels Ärger bekommen. Bild: Instagram @catherinyyy / Screenshot F.A.Z.

Cathy Hummels vor Gericht : „Ich gebe Einblicke in mein Leben“

Influencerin Cathy Hummels muss sich vor Gericht gegen den Vorwurf wehren, auf Instagram unlauter zu werben. Es geht auch um ein Foto von einem Stoffelefanten. Sie findet das „komplett absurd“ – und will für ihre Meinungsfreiheit kämpfen.

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          Cathy Hummels sitzt mit ihrem kleinen Sohn im Wohnzimmer, der Kleine schiebt ein Spielzeug über den Teppich, ihr fallen die langen Haare über die Schultern. Als Spielgefährte mit dabei ist auch ein Plüschelefant der Marke Steiff, den Cathy Hummels dem Jungen vor das Gesicht hält, damit er auf Instagram später nicht zu erkennen ist. Das Foto von der Szene gefällt mehr als 15.000 Personen, aber bringt der Einunddreißigjährigen auch viel Ärger ein.

          Julia Anton

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Einige Wochen später bekommt sie eine Abmahnung vom Verband Sozialer Wettbewerb (VSW). Der Vorwurf: Hummels bewerbe mit dem Post das Stofftier, ohne das als Werbung zu kennzeichnen. „Komplett absurd: Es wird einfach davon ausgegangen, ich hätte dafür Geld bekommen“, sagt die Influencerin. Tatsächlich sei der Elefant unter den Geschenken gewesen, die sie zur Geburt ihres Sohns bekommen habe. Um das nachzuweisen, musste die Frau des Fußballspielers Mats Hummels denjenigen, der ihr den Plüschelefanten geschenkt hatte, per Aufruf in ihrer Instagram-Story suchen.

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