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Stella Tennant hatte schon länger mit psychischen Problemen zu kämpfen gehabt. Bild: dpa

Angehörige teilen mit : Stella Tennant beging Suizid

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Die Familie des britischen Models Stella Tennant hat mitgeteilt, dass die Fünfzigjährige Suizid begangen habe. Die Angehörigen wollen so Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen schaffen.

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          Als Stella Tennant am 22. Dezember überraschend starb, rätselte die Öffentlichkeit über die Todesursache. Nun gab die Familie des britischen Models bekannt, dass die Fünfzigjährige Suizid begangen habe. In einer Mitteilung, die der „Daily Telegraph“ am Donnerstag publizierte, schrieben die Angehörigen, dass sie mit der Veröffentlichung Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen und Depressionen schaffen wollten. Noch immer fänden solche Themen nicht die nötige Beachtung.

          Das Model sei plötzlich gestorben, hatte die Familie vor Weihnachten mitgeteilt. Ein Polizeisprecher sprach damals davon, dass es „keine verdächtigen Umstände“ gebe. Am Donnerstag gab die Familie bekannt, dass Tennant schon länger mit psychischen Problemen zu kämpfen gehabt habe.

          Stella Tennant hatte mit dem französischen Fotografen und Osteopathen David Lasnet, den sie 1999 heiratete, vier Kinder, die zwischen 1998 und 2005 geboren wurden. Sie gehörte zu den wichtigsten Models der neunziger Jahre. Unter anderem wurde sie mit Kampagnen für Burberry und Calvin Klein bekannt. Berühmt wurde sie vor allem durch einen Exklusivvertrag mit Chanel.


          Hilfe bei Suizidgedanken

          Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen Sie – auch anonym – mit anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen können.

          Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.

          Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222.
          Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.

          Ebenfalls von der Telefonseelsorge kommt das Angebot eines Hilfe-Chats. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Telefonseelsorge. Den Chatraum kann man auch ohne vereinbarten Termin betreten, mit etwas Glück ist ein Berater frei. In jedem Fall klappt es mit einem gebuchten Termin.

          Das dritte Angebot der Telefonseelsorge ist die Möglichkeit der E-Mail-Beratung. Auf der Seite der Telefonseelsorge melden Sie sich an und können Ihre Nachrichten schreiben und Antworten der Berater lesen. So taucht der E-Mail-Verkehr nicht in Ihren normalen Postfächern auf.

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