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Beratung von MIT-Professorin : Barbie ist jetzt Robotertechnikerin

  • -Aktualisiert am

Mit Sneakern und Roboter als Accessoire: Barbies Robotertechnikerinnen Bild: Hersteller

Sneaker statt Stilettos und einen Roboter als Accessoire: Die vier neuen Barbie-Puppen bemühen sich um Emanzipation.

          1 Min.

          Der Spielzeughersteller Mattel bemüht sich um Emanzipation. Die Barbie, die das kalifornische Unternehmen in dieser Woche vorstellte, trägt Laptop statt Handtäschchen und Sneakers statt Stilettos. Das wichtigste Accessoire der Puppe ist aber ein silberfarbener Roboter.

          „Wir wollten Aufmerksamkeit auf ein Berufsfeld lenken, in dem Frauen unterrepräsentiert sind. Nur 24 Prozent aller Stellen in Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik sind mit Frauen besetzt“, sagte die Unternehmenssprecherin Lisa McKnight der „Glamour“. Um möglichst viele Mädchen anzusprechen, legte Mattel das Modell „Robotertechnikerin“ gleich in vier verschiedenen Versionen auf. Die Barbie wird mit weißer Hautfarbe sowie als Latina, Afroamerikanerin und Asiatin angeboten.

          Bei den Outfits der Puppe ließ sich der Hersteller von einer Professorin des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston beraten. Das Model „Robotics Engineer“ trägt die Haare zurückgebunden als Zopf oder Dutt und kombiniert Hose mit praktischer Jeansjacke. Auf Minikleid und blonde Frisur, die Mattels Prototyp im Jahr 1959 zum Ideal von Millionen Mädchen auf der ganzen Welt machten, verzichtete der Spielzeughersteller.

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