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Auch Lagerfeld ist Charlie : Ein Täter mit Gloriole

Bild: Zeichnung Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld ist schockiert. Er kannte einige der getöteten Satiriker. Auch um die Folgen der Anschläge macht er sich Sorgen. Die Lust auf die Chanel-Couture-Schau in Paris ist ihm jedenfalls vergangen.

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          Nach dem Anschlag von Paris ist auch Karl Lagerfeld schockiert, der einige der getöteten Satiriker kannte. Seine Reaktion: Er zeichnet einen Täter mit Maske, der einen Zeichenstift zerbricht.

          Alfons Kaiser

          Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Deutschland und die Welt“ und das Frankfurter Allgemeine Magazin.

          Aber warum der gelbe Heiligenschein? „So sehen sie sich ja selbst“, sagt der Modemacher über die islamistischen Täter. Lagerfeld, der sich eigentlich gerade auf die Chanel-Couture-Schau am 27. Januar vorbereitet, sagt: „Paris reicht mir im Moment. Die Atmosphäre in der Stadt ist grauenhaft.“

          Die Franzosen und besonders Präsident François Hollande, so meint er, hätten sich wegen des Militäreinsatzes in Mali „in eine unmögliche Situation gebracht“: Damit habe man den Hass genährt. Und nun werde der Anschlag dem rechtsextremen Front National von Marine Le Pen Zulauf bringen: „Deren Kundschaft kommt das gerade recht.“ Da hilft nur Weiterzeichnen.

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