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Geschenkideen : Welche Duftkerze darf es denn sein?

  • -Aktualisiert am

Lavendel, aber frisch: Duftkerze „Feuille de Lavande“ von Diptyque Bild: Kais Harrabi

Sie suchen noch nach einem kleinen Präsent für die Nachbarin, den Hipsterneffen oder die reiche Tante? Wir haben Duftkerzen getestet und verraten, welche für wen geeignet ist.

          7 Min.

          Feuille de Lavande – Diptyque

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Lavendel ist mittlerweile fast schon zum Duft-Klischee verkommen. Wer keine Ahnung hat, wonach etwas riechen soll, kann mit Lavendel eigentlich nichts falsch machen. Lavendel riecht frisch, würzig und benebelt gleichzeitig so angenehm die Sinne, dass er fast schon einschläfert. Er passt in alle Jahreszeiten, in alle Lebenslagen und in alle Lebensalter. Die Parfumeure von Diptypue haben sich diesen Duft nun vorgenommen und ihm eine ganz unerwartete Seite abgerungen, die bei der Kerze „Feuille de Lavande“ (unser Aufmacherbild oben) voll zur Geltung kommt: Frische. Statt schnöde getrocknetem Lavendel geht es hier um die frischen Lavendelblüten – und wie! Schon beim Herausnehmen aus der Schachtel riecht es, als würde man die frischen Blüten zwischen den Fingern zerreiben. Dazu gesellt sich ein leicht erdiger Hauch, der einen direkt auf die sonnigen Lavendelfelder der Provence katapultiert. Oder, wenn man die Fantasie spielen lassen möchte, auch in ein weitläufiges Ferienhaus, mit offenen Fenstern, durch die der Wind von den Lavendelfeldern hereinweht und die Gardinen aufbauscht.

          Zündet man die Kerze an, bekommt der Duft eine samtig-warme Anmutung, behält aber auch gleichzeitig seine Frische. So passt er auch in die kalte Jahreszeit und in die heizungswarme Luft eines deutschen Großstadtapartments. Aufstellen kann man die „Feuille de Lavande“-Kerze in allen Räumen. Am meisten empfehlen sich aber Schlaf-, Wohn- oder (warum nicht?) Arbeitszimmer. Nicht unbedingt ein Winterduft, eher was für Frühlingsvormittage, aber definitiv ein Geschenk für Freunde, die luftige Frische schätzen und bei denen man nicht genau weiß, welche Duftnoten sie wirklich mögen. Mit Lavendel kann man halt nicht viel falsch machen.

          Weihnachtsstimmung: „Joyeux Noel“ von Frederic Malle
          Weihnachtsstimmung: „Joyeux Noel“ von Frederic Malle : Bild: Kais Harrabi

          Joyeux Noel – Frederic Malle

          Die Kerzenkreationen von Frederic Malle gehören vielleicht zu den spannendsten, die man kaufen kann, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Die Gläser fallen mit ihrem modernen Design auf, sind aber trotzdem dezent minimalistisch. Für die schönste Zeit des Jahres hat Meisterparfümeur Dominique Ropion die Duftkerze „Joyeux Noel“ kreiert. Noten von Kiefer, Zimt, Amber und Zuckerwatte bilden den Weihnachtsduft schlechthin: Der Geruch eines Nachmittags zu Hause mit der Familie, bei brennenden Kerzen auf dem Adventskranz, während draußen die Schneeflocken rieseln und Menschen ächzend ihre Weihnachtsbäume über die Bürgersteige schleifen. Schon beim Öffnen der (wunderschön gestalteten) Verpackung entsteigt ihr ein würzig-weihrauchiger Duft und beschwört die weihnachtlichen Besuche in der Kirche. Das rote Glas, nach unten abgerundet, hat etwas von einer Christbaumkugel. Zündet man die Kerze an, erfüllt sie den Raum mit einem wohlig süßlichen Duft, der auch lange nach dem Löschen noch bleibt, eine Mischung aus Punsch, Weihrauch und Gebäck.

          Diese limitierte Weihnachtskerze ist vor allem eine zum selbst behalten. Mit ihr lässt sich wunderbar die Vorfreude auf die Weihnachtszeit schüren und Abende auf der Couch verzaubern. Nur sollte man ab und zu den Docht etwas kürzen, sonst wird das Ganze eine recht rußige Angelegenheit. Aber auch das gehört ja zu Weihnachten: Ständig ein Auge auf all die Kerzen haben, damit keine den Baum ansengt.

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