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Kosmetikerin im Interview : „Wir waschen, duschen und baden zu viel“

  • -Aktualisiert am

Kosmetikerin Sabine Gütt: Für die richtige Hautpflege braucht es professionellen Rat. Bild: Privat

Aluminium im Deo soll schädlich sein. Mineralöle sind in Verruf geraten. Beim Sonnenschutz scheiden sich die Geister. Eine Kosmetologin über die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen und unseren Umgang mit Schönheitsprodukten.

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          Frau Gütt, immer mehr Menschen sind verunsichert, welche Pflegeprodukte sie verwenden können. Aluminium in Deodorants ist umstritten, Duschgels und Körperlotionen enthalten Mikroplastik. Wie kann man als Verbraucher zwischen guten und schlechten Inhaltsstoffen unterscheiden?

          Die Frage ist zunächst, wie Sie gut definieren. Gut zur Haut? Gut zur Umwelt? Gut im Preis? Gut in der Wirkung? Hier gehen die Vorstellungen weit auseinander. Seit 1997 ist es in der EU zwar gesetzlich vorgeschrieben, alle in der Kosmetik enthaltenen Inhaltsstoffe in der sogenannten INCI-Liste zu deklarieren. Das hilft jedoch wenig, weil die meisten Verbraucher gar nicht wissen, was sich hinter den Begriffen verbirgt. Insofern ist es ein ziemlicher Dschungel, und wenn dann ein Thema wie die Diskussion um Aluminium in den Medien hochkocht, verstärkt das die Verunsicherung noch mehr.

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