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Toxische Beziehung : Mache ich Fehler, oder verdreht er alles?

Von außen alles paletti: Wir unterschätzen in toxischen Beziehungen oft, was uns angetan wird. Bild: Illustration Thomas Fuchs

Sie zermürben und machen krank: In toxischen Beziehungen mischen sich Liebe und Verzweiflung. Wie kann man erkennen, dass man in einer lebt – und sich befreien?

          7 Min.

          Der Mann, den Martina Welsch an der Uni kennengelernt hatte, war eloquent, charmant, witzig und intelligent. „Ein Künstlertyp, unkonventionell, in sich ruhend, als brauchte er niemanden“, beschreibt sie ihn heute, fast zwanzig Jahre später. Die Frauen rannten ihm hinterher. Und das Beste: Nachdem sie ihn lange aus der Ferne angehimmelt hatte, ging sie eines Tages auf ihn zu, und er ließ es geschehen. Hörte ihr zu. Ging auf sie ein. Hatte Interesse an ihr. Das war neu für sie.

          Katrin Hummel
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Sie hatte vorher viele Männer gekannt, die ihr nicht zugehört hatten. Sie und er, das erschien ihr damals wie Schicksal: „Er war toll und ich ihm zu Diensten.“

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