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Fünf Frauen erzählen : Wie angesagt ist Sonnenbräune noch?

  • -Aktualisiert am

Strand in Bournemouth: Nicht in allen Ländern gilt zarte Sonnenbräune als chic. Bild: dpa

Fünf Frauen erzählen, wie Bräune und Hautfarbe in verschiedenen Kulturen empfunden werden, wie sich Schönheitsideale ändern und warum die Pigmentierung zugleich für so viel mehr steht.

          9 Min.

          „Die Braun-Mode habe ich nicht lange mitgemacht“

          Serena Han, 50 Jahre, Mikrobiologin. Sie kommt aus Seoul und lebt seit 22 Jahren in Ludwigshafen. Verheiratet, zwei Töchter.

          Serena Han
          Serena Han : Bild: privat

          In Korea war porzellanweiße, makellose Haut immer ein Schönheitsideal, das von der Aristokratie in die ganze Gesellschaft ausstrahlte. Nach wie vor ist es in meinem Heimatland so, dass weiße Haut Reichtum signalisiert. Koreanische Frauen investieren viel Geld in ihre Hautpflege, um bis ins hohe Alter weiß und jugendlich auszusehen. Meine Mutter trägt deshalb im Freien immer einen riesigen Hut und Handschuhe, beim Sport einen Schutzanzug. Auch weiße Hände, möglichst weich wie die eines Babys, gelten als sehr schön, da sie zeigen, dass eine Frau nicht hart arbeiten muss. Darauf achten auch die Verkäuferinnen in den Läden.

          In den neunziger Jahren kam dann die Supermodel-Mode auf. In Korea habe ich diese eher ferne Braun-Mode nicht mitgemacht. Aber als ich mit 19 Jahren aus Seoul in die Vereinigten Staaten zum Studium ging, bin ich dann doch acht Jahre lang diesem Trend gefolgt. Sonnengebräunte Haut und sportliches Aussehen repräsentierten das Bild von Gesundheit und Reichtum, Ferien und Golfspielen. Blass und weiß zu sein war das Symbol dafür, dass man die ganze Zeit im Büro sitzen musste.

          Seit 1999 lebe ich in Deutschland, seitdem achte ich wieder extrem darauf, weiß zu bleiben. Nach ein paar Stunden Tennisspielen im Sommer werde ich ganz dunkel. Seit 20 Jahren ist mir die Pflege meiner Haut besonders wichtig. Sie soll transparent und schön aussehen. Ich mache jede Woche konsequent Masken, auch Whitening-Masken. Die bringe ich jedes Jahr aus Korea mit oder bestelle sie online. Für uns gehören diese Masken zur Routine, meine Mutter ist 70 Jahre alt und benutzt immer noch jeden Tag eine. Die Haushilfe meiner Tante trägt ihre Gesichtsmaske sogar beim Putzen.

          Als ich nach Deutschland kam, war ich erstaunt, wie wenig die Frauen im Vergleich zu Korea und den USA auf ihr Aussehen geachtet haben. Das hat sich heute geändert. Am Anfang meiner Berufslaufbahn hier habe ich schon so etwas wie Rassismus erlebt und wurde wegen meines Aussehens von manchen Kolleginnen nicht sehr nett behandelt. Ich musste mir von promovierten Kolleginnen Sätze anhören wie: „Ach, die Männer heiraten solche internationale Frauen, weil sie Deutsche nicht bekommen.“ Viele Europäer finden ja, dass das Alter von uns Koreanerinnen schwer zu schätzen ist. Heute habe ich viele deutsche Freundinnen, denen ich gerne meine Schönheitstipps gebe. Meine Schwester hat mir zum 50. Geburtstag aus Korea einen kosmetischen Licht-Helm geschickt, den man aufsetzt und durch dessen Impulse die Haut weißer und jünger werden soll. Der kostet ein Vermögen. Wenn sie es sich leisten können, gehen viele Koreanerinnen einmal die Woche zu Schönheitsbehandlungen, nutzen Massage, Laser und Spritzen. Wir sind davon überzeugt: Lieber in gute Pflege investieren als später reparieren.

          Sunitha Hertel
          Sunitha Hertel : Bild: privat

          „In meiner Heimat sind wir eine United Nation of Colors“

          Sunitha Hertel, 48 Jahre, Medienberaterin. Sie kommt aus Singapur, ist indischer Abstammung und lebt seit 2010 mit Ehemann und Sohn in Hofheim.

          Meine erste Begegnung mit Deutschland hatte ich 1997 bei einem Rotaract-Treffen in Hessen. Da war ich das einzige „brown girl“. Ich wurde herzlich von den Studenten empfangen. So war es auch 2010, als ich nach Deutschland kam, um hier zu leben. Heute bin ich in meiner Straße immer noch das einzige „brown girl“.

          Ich fühle mich hier sehr wohl, sicher hilft die singapurische Mentalität: „Always smile first.“ 2016 hatte ich allerdings ein unschönes Erlebnis in einem Bus in Hannover. Es war kurz nachdem viele Syrer nach Deutschland gekommen waren und es in der Kölner Silvesternacht Angriffe junger Männer auf Frauen gegeben hatte. Als ich mit meinem kleinen Sohn in den Bus stieg, sagte der Busfahrer: „Geh doch zurück nach Syrien!“. Er hatte eine hässliche rassistische Aura um sich.

          Milen Tzeggai
          Milen Tzeggai : Bild: Aikon/Julia Haack

          Diese Szene hat mich und meine Familie sehr getroffen, und da ich die Deutschen als sehr umsichtig im Umgang mit Rassismus empfinde, haben wir diesen Zwischenfall dem Busunternehmen gemeldet. Die Verantwortlichen haben uns dann einen Brief geschrieben, sich entschuldigt und mit dem Busfahrer geredet. Ich konnte diese offizielle Beschwerde nur vorbringen, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich gehört werde und dass es eine Konsequenz gibt. Für mich war das eine Frage der Würde. Was das Ganze für mich noch schrecklicher gemacht hat, war die Tatsache, dass ja nicht ich als Inderin aus Singapur gemeint war, sondern geflüchtete Menschen.

          In meinem Heimatland gilt der Treueschwur, dass wir ein Volk sind, egal welcher Rasse, Sprache oder Religion wir angehören. Das gilt auch für die Hautfarbe, wir sind eine „United Nation of Colors“. In Singapur sehe ich mich nicht als braunes Mädchen, sondern als eine „Singaporean Indian“, als Vertreterin von einer der vier Rassen neben den Eurasiern, Chinesen und Malaien.

          Da wir von Kindesbeinen an in der Schule sehr oft und lange Sport im Freien machen, sind wir schnell gebräunt, auch wenn wir immer Sun Block verwenden. In den Schulen wird viel Wert auf ein gesundes Gewicht gelegt, denn in unserem kleinen Staat sind Menschen die wichtigste Ressource. Das war in der Jugend meiner Mutter noch anders, damals fragte man sich, ob eine dünne Frau etwa einen armen Mann hatte, der sie nicht gut ernähren konnte. Ich erinnere mich an einen Scherz meiner Mutter, nachdem ich nach einem Outdoor-Ausflug mit der Schule heimkam, ganz dunkel gebräunt war, und sie sagte: „Die siehst aus wie eine Bäuerin!“

          „Was definiert mich? Meine Haut?“

          Milen Tzeggai, 28 Jahre, arbeitet als Asset Managerin in der Immobilienbranche und macht gerade ihren MBA. Sie kommt aus Kaiserslautern und wohnt in Frankfurt. Ihre Eltern stammen aus Eritrea.

          Jasmin Parvizian
          Jasmin Parvizian : Bild: Foto Privat

          Ich bin in Kaiserslautern geboren und aufgewachsen. Obwohl diese eher ländliche Gegend von den amerikanischen Soldaten geprägt war, gab es an meiner Schule nur wenige ausländische Schülerinnen und Schüler. Ich war immer in einer Minderheitenposition, die einzige Dunkelhäutige. Wegen meines Aussehens habe ich mich nicht wirklich dazugehörig und willkommen gefühlt, obwohl ich einen deutschen Pass habe. In der Mittelstufe habe ich begonnen, mir dauerhaft die Haare zu glätten. Ich wusste, dass es auch Bleaching für die Haut gibt, aber das habe ich nie überlegt anzuwenden, denn dadurch verleugnet man ja seine Herkunft, seine Identität. Rückblickend gesehen hatte ich in der Mittelstufe eine echte Identitätskrise, auch wenn ich es nicht ausgesprochen habe.

          Ich kann bis heute nicht definitiv sagen, wer ich bin: Bin ich deutsch oder Eritreerin? Was definiert mich? Das Land meiner Eltern? Das Land, in dem ich aufgewachsen bin? Meine Haut? Ich bin von der Anlage her sehr dunkel für eine Eritreerin, ich bin die Dunkelste in der Familie. Was im Land meiner Eltern dort gerade als Schönheitsideal bei der weiblichen Haut gilt, weiß ich nicht genau, ich denke, die Menschen im Land haben ganz andere Probleme im Leben.

          Wenn wir als Kinder jeden Sommer in Eritrea in den Ferien waren, fühlte ich mich dort auch nicht ganz willkommen, denn wir waren „die Deutschen“, obwohl ich dort Familie und einen festen Freundeskreis hatte und die Landessprache Tigrinya sprach. Es gibt einen Begriff für Leute wie mich, „Beles“, Kaktusfeige, die wächst in Eri­trea nur in der Regenzeit, im Sommer. Wir sind wie die Frucht, die zur Regenzeit kommt. Man erkennt uns in Eri­trea, weil wir anders angezogen sind und nicht alle perfekt Tigrinya sprechen.

          Mittlerweile fühle ich mich wohl in meiner Haut, ich schätze meine Bräune. Ich mag es, in der Sonne zu sein, im Sommer von innen und außen zu strahlen. Da ich eine etwas ungleichmäßige Hautfarbe habe, wird sie in der Sonne gleichmäßiger, ja, goldener, strahlender. Da kommt dann ein Glow, wenn ich dunkler werde. Dazu muss ich länger dauerhaft der Sonne ausgesetzt sein wie zum Beispiel in Mexiko, Thailand oder in Eritrea.

          Durch meine Haut und mein Aussehen habe ich in Deutschland viel Erfahrung mit Rassismus machen müssen. Besonders schlimm für mich war es, als wir in der Schulzeit auf Klassenfahrt nach Rügen gefahren sind. Ich war damals 15 Jahre alt, meine Eltern hatten mich schon darauf vorbereitet und gesagt, ich sollte es mir überlegen, ob ich da hinfahren will. Und tatsächlich, das Erste, was ich gehört habe, als wir aus dem Bus ausgestiegen sind, war das Wort „Neger“. Abends habe ich geweint. Aus Sicherheitsgründen durfte ich nicht allein vom Strand ins Hotel zurück. Und ich wurde in der Strandbar beleidigt. Diese Erfahrung prägt mich bis zum heutigen Tag, ich würde da nicht noch mal hinfahren.

          Auch in der Regionalbahn bei Bingen wurde ich mit Freundinnen aus Eritrea von einer Frau nonstop beleidigt mit Sätzen wie: „Diese Ausländer, Neger sehen aus wie Schokolade“ und solche Sachen. Meine Freundinnen waren total schockiert. Wenn mir heute so etwas passiert, sage ich mittlerweile immer etwas. Wie ich das mache, hängt auch davon ab, wer vor einem steht. Das macht man am besten, indem man die Sprache besser spricht als der andere. Wenn man Hochdeutsch spricht, sind diese Rassisten oft verwundert. Ich versuche mit den verbalen Angreifern zu reden, indem ich mich eloquenter ausdrücke als das Gegenüber. Zum Glück sagen meine Freundinnen, die nicht dunkelhäutig sind, dann auch immer etwas.

          Ich habe mich schon so oft mit der Reaktion der Leute auf meine Haut und auf mein Aussehen auseinandergesetzt. Rassismus ist immer noch ein großes Problem nicht nur in Deutschland. Ich kenne kein einziges Land, in dem es besser ist. Ich habe es auch außerhalb Londons erlebt und in Mexiko. In großen Städten ist es tendenziell besser als auf dem Land. Hier in Frankfurt sind die Menschen weltoffener und gebildeter, und ich bekomme sowohl von Männern als auch von Frauen nette Komplimente.

          Vielleicht wird die Zukunft besser, ich hoffe es. Das Internet bringt uns mehr zusammen, und durch die Black-Lives-Matter-Bewegung habe ich schon das Gefühl, dass die Leute sensibler werden. Ich sehe es auch im Freundeskreis. Es fängt bei jedem Einzelnen an, gegen Rassismus zu kämpfen. Es reicht ja schon, verbal einzugreifen, wenn man Zeuge einer Beleidigung wird, damit die angegriffene Person nicht allein steht. Aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns.

          „Meine Freunde sagen: Du bist doch schon braun“

          Jasmin Parvizian, Abiturientin, 22 Jahre, lebt in Wolfenbüttel. Sie kam im Jahr 2014 mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester aus Teheran nach Deutschland. Sie möchte Medizin-Informatik und Maschinenbau studieren.

          Anne Schnetzer
          Anne Schnetzer : Bild: Katharina Schnetzer

          Die Geschichten mit weißer und brauner Haut sind für mich sehr lustig: Wenn ich meinen deutschen Freunden sage, dass ich jetzt gerne in der Sonne etwas braun werden möchte, sagen sie erstaunt: „Aber du bist doch schon braun.“ In Iran bin ich im Vergleich zu anderen Perserinnen aber sehr weiß. In Iran ist das Schönheitsideal bei den Frauen, sehr braun zu sein, sie lieben es, dunkler zu werden. Also verwenden sie Selbstbräuner und gehen ins Solarium, oft nach dem Fitnessclub – denn in dem islamischen Land kann man sich als Frau nicht einfach ans Meer oder an einen See legen. Das ist wie viele andere Sachen verboten. Es ist nicht einfach, in die Sonne zu gehen. Im Schwimmbad muss man sehen, ob das vielleicht der Tag für die Männer ist. Oder wenn man irgendwo an einem See ist, muss man als Frau darauf achten, ob da vielleicht ein Haus steht, von dem aus einen jemand sehen könnte. Ich habe den Eindruck, dass die meisten Frauen in Iran keine Angst vor Hautkrebs und Hautalterung haben. Sie achten mehr auf ihr Aussehen. Wir haben sogar ein Sprichwort: „Je dunkler – umso schöner!“ Allerdings gibt es auch Frauen im Süden des Landes, die fast schwarze Haut haben. Die wären lieber weißer.

          Ich habe allein wegen meines Aussehens in Deutschland keine direkte Erfahrung mit Rassismus gemacht. Im Gegenteil, ich bekomme öfter Komplimente, dass ich gut aussehe, tolle Haare habe oder schön dunkel bin. Allerdings habe ich in der Schule sehr gelitten, weil eine wichtige Lehrerin mir am ersten Tag nicht zugetraut hat, Ab­itur zu machen, und sagte: „Du wirst niemals dein Abi schaffen, such dir einen Ausbildungsplatz!“ Diesen Tag werde ich nie vergessen. Nun mache ich es. Ich werde niemals aufgeben. Und als ich bei einem Schulpraktikum in einer Backstube von zwei Männern blöd angesehen wurde, die so Sprüche sagten wie: „In Deutschland gibt es so viele Ausländer, man fühlt sich in seinem Land richtig fremd“, habe ich mich nicht einmal geärgert. Das waren keine gebildeten Menschen.

          „Sämtliche Sonnenbrände des Sommers eingefangen“

          Anne Schnetzer, 50 Jahre, Lehrerin an einer Hauptschule. Sie wurde in Hamburg geboren und lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Bonn.

          Ich bin eine typische Rothaarige, eine „Ginger-Frau“. In südlichen Ländern falle ich eher auf, aber ich habe das nie als unangenehm empfunden. Ich werde manchmal für eine Engländerin gehalten oder gefragt, ob ich irische Vorfahren habe. Am Anfang fand ich es befremdlich, weil ich selbst noch nie in Irland war, aber jetzt finde ich solche Bemerkungen manchmal ganz nett, verstehe sie aber nicht als ausgesprochenes Kompliment. Als ich neulich als Lehrerin in eine neue Klasse kam, wurde ich als Zweites von den Schülern gefragt: „Sind Sie aus Großbritannien?“

          Obwohl ich eine sehr weiße Haut habe, fühle ich mich nicht blass. Ich bekomme oft zu hören, dass ich gesund aussehe, auch wenn ich die halbe Nacht nicht geschlafen habe, denn meine vielen Sommersprossen retten mich davor, wie Milch und Spucke auszusehen. Mit zunehmendem Alter werden die Sommersprossen immer mehr.

          Als ich in der Teenagerphase war, bin ich täglich ins Schwimmbad gelaufen und habe mir sämtliche Sonnenbrände des Sommers eingefangen, um braun zu sein. Heute gehe ich nicht mehr wie in der Jugend bewusst in die Sonne, um braun zu werden. Ich meide sie eher, denn ich finde sie dermaßen intensiv. Mir ist schnell zu heiß. Die Angst vor Hautkrebs ist nicht der Grund. Ich werde grundsätzlich erst rot, dann braun. Nicht knackebraun, aber bräunlich. Ich fühle mich mit dieser Farbe frisch. Für mich steht das Braunwerden für Entspannung und Sommer. Wenn ich braun bin, habe ich viel Zeit zu lesen und mein Gesicht in die Sonne zu halten. Diese Hautfarbe ist ein Zeichen dafür, dass ich nicht gestresst bin.

          Ich habe im Laufe meines Lebens immer wieder Komplimente für meine gesund aussehende Haut bekommen, und diesen Eindruck habe ich auch: Sie ist total ausgeglichen und macht überhaupt keine Probleme. Ich habe mich jahrelang nicht eingecremt, aber nun im Alter brauche ich etwas mehr Pflege, am besten Produkte aus der Apotheke. Bei meinen Töchtern achte ich sehr auf Lichtschutz, ich möchte nicht, dass sie ihre Haut langfristig schädigen. Eine meiner Töchter geht manchmal mit den Lichtschutzfaktoren runter, weil sie braun werden möchte und das schön findet. Braun werden ist halt immer noch ein Thema, so wie in meiner Jugend im Schwimmbad.

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