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Lenny Abrahamson im Interview : „Die Regeln sind nicht mehr so klar, wenn es um Beziehungen geht“

  • -Aktualisiert am

Warum ist Liebe heute so kompliziert? Marianne (Daisy Edgar-Jones) und Connell (Paul Mescal), die Hauptfiguren in „Normal People“ Bild: Element Pictures

„Normal People“ galt als großer Roman der Millenial-Generation. Nun hat Lenny Abrahamson die Liebesgeschichte verfilmt. Im Interview erzählt er, warum die Suche nach der großen Liebe so kompliziert geworden ist – und warum Sexszenen heute anders gedreht werden.

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          Bislang kannte man den irischen Regisseur Lenny Abrahamson vor allem für seine Kinoarbeit. Mit „What Richard Did“ und „Frank“ sorgte er erstmals für Aufsehen, die Romanadaption „Raum“ brachte Hauptdarstellerin Brie Larson den Oscar ein (und ihm selbst eine Nominierung als Bester Regisseur), zuletzt verfilmte er Sarah Waters’ „The Little Stranger“. Nun legt der 53-jährige mit „Normal People“ (ab dem 16. Juli zu sehen beim Streamingkanal StarzPlay) seine erste eigene Serie vor. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Sally Rooney erzählt er darin von Marianne und Connell, die in ihrer Schulzeit allen Unterschieden zum Trotz ein Paar werden und dann – mal miteinander, mal getrennt von einander – erwachsen werden. Wir sprachen mit Abrahamson vor einigen Wochen via Zoom.

          Sie hatten das Glück, Sally Rooneys Roman „Normal People“ bereits vor der Veröffentlichung zu lesen und wussten sofort, dass Sie ihn verfilmen wollen. Was sprach Sie an dieser Geschichte, deren Hauptfiguren ja doch eine ganze Ecke jünger sind als Sie, so sehr an?

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