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Für die Gesundheit : „Tanzstunden müsste es auf Rezept geben“

Eine koreanische Tanzgruppe in dem Stück „Let me change your name“ Bild: Gadja Productions

Sich zu Rhythmen zu bewegen macht nicht nur Freude, sondern trägt immens zu unserer Gesundheit bei. Zwei Neurowissenschaftler erklären, warum man unbedingt öfter das Tanzbein schwingen sollte.

          6 Min.

          Frau Christensen, Herr Chang, Sie sind beide nicht nur Neurowissenschaftler, sondern auch leidenschaftliche Tänzer. Was tanzen Sie?

          Katrin Hummel

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Christensen: Tango Argentino.

          Chang: Swing Dance.

          Sie behaupten, jeder Mensch könne tanzen. Auch solche Zeitgenossen, die von sich behaupten, sie könnten es eben nicht.

          Christensen: Es gibt tatsächlich nur sehr wenige Menschen, die wirklich nicht tanzen können. Sie leiden an einer angeborenen Störung mit dem Namen Amusia und können ihre Körperbewegungen keinem vorgegebenen Rhythmus anpassen. Sie sind also nicht farbenblind, sondern musikblind und empfinden Musik als nerviges oder gar schmerzhaftes Gedudel. Das betrifft etwa 1,5 Prozent aller Menschen.

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