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Meghan beklagt Boulevard : „Alle Frauen sind verletzlich – vor allem in der Schwangerschaft“

  • Aktualisiert am

Meghan Markle und Prinz Harry: Die junge Mutter sagte einem amerikanischen Fernsehsender, dass das Leben im Rampenlicht eine Belastung sei. Bild: AFP

Herzogin Meghan Markle hat das Dasein als junge Mutter im Rampenlicht beklagt. Frauen seien vor allem in der Schwangerschaft verletzlich, sagte sie, den Tränen nahe.

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          Meghan Markle leidet als junge Mutter unter ihrem Leben im Rampenlicht. In einem Interview mit dem Fernsehsender ITV sagte sie, ihr Mutter-Dasein unter ständiger Beobachtung der britischen Boulevardpresse sei eine „Belastung“. Nicht viele Menschen hätten sich danach erkundigt, wie es ihr nach ihrer Schwangerschaft und der Geburt ihres Sohnes Archie im Mai wirklich gehe, beklagte die 38-Jährige und ist dabei den Tränen nahe.

          „Alle Frauen sind verletzlich – vor allem in der Schwangerschaft“, sagte Markle und betonte, „hinter den Kulissen“ seien ihre neuen Herausforderungen nicht einfach durchzustehen. Das Gespräch mit dem Filmemacher Tom Bradby entstand während einer Reise durch Afrika im September und wurde erst jetzt ausgestrahlt. Gemeinsam mit ihrem Kind Archie waren die jungen Eltern in Südafrika, Angola, Botswana und Malawi. Harry setzt sich dort gegen Landminen ein und führt damit ein Projekt seiner verstorbenen Mutter Lady Di fort. „Es war ziemlich emotional, die Schritte meiner Mutter 22 Jahre später nachzuvollziehen“, sagte er.

          Markle und ihr Ehemann Prinz Harry hatten britischen Boulevardmedien Anfang Oktober eine „unbarmherzige Kampagne“ gegen sie vorgeworfen. Markle verklagte die britische Zeitung „Mail on Sunday“ wegen der Veröffentlichung eines privaten Briefes. Meghan werde von der Boulevardpresse verfolgt wie einst seine Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in Paris gestorben war, erklärte Harry.

          Die bekanntermaßen aggressive britische Boulevardpresse hatte die amerikanische Schauspielern zunächst mit Enthusiasmus in der britischen Königsfamilie willkommen geheißen. Später wurde die Berichterstattung zunehmend kritisch – und nahm unter anderem die zerstrittene Familie der 38-Jährigen in den Vereinigten Staaten ins Visier.

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