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Wartungsfehler bei Anbieter : Liebesnachrichten kommen neun Monate zu spät

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Insgesamt wurden angeblich knapp 170.000 Textnachrichten statt am 14. Februar erst am Mittwoch geschickt. (Symbolbild) Bild: dpa

Tausende Amerikaner sind fast neun Monate nach dem Valentinstag mit Nachrichten überrascht worden, die eigentlich im Februar ankommen sollten. In sozialen Medien berichteten viele von bizarren bis traurigen Momenten.

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          Fast neun Monate nach dem Valentinstag sind Tausende Amerikaner mit Textnachrichten von Freunden, Verlobten und Ehepartnern überrascht worden. In sozialen Medien berichteten viele von bizarren bis traurigen Momenten, als die verspäteten Grüße am Mittwoch bei ihnen eingingen. „Es war wie ein Schlag in die Magengrube. Für einen Moment dachte ich, sie würde noch leben“, schrieb eine Nutzerin bei Twitter, die von der Nachricht einer inzwischen verstorbenen Freundin eingeholt wurde.

          Eine Kalifornierin beschwerte sich derweil über eine verirrte Nachricht mit ihrer Telefonnummer an den Chef. Die Zeilen, die den Vorgesetzten in den frühen Morgenstunden erreichten, hätten mit einer Kündigung enden können. Dass die Panne Kunden aller großen Telefonanbieter wie Sprint und T-Mobile traf, sorgte für weitere Verwirrung.

          Recherchen zur Ursache der verspäteten „Texts“ führten den Sender CNN zu Syniverse. Das Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Florida, das mit verschiedenen Telefonanbietern zusammenarbeitet, verwies am Donnerstag auf einen „internen Wartungszyklus“. Insgesamt wurden angeblich knapp 170.000 Textnachrichten statt am 14. Februar erst am Mittwoch geschickt.

          Einige der Nachrichten erreichten zudem falsche Adressaten. In sozialen Medien beschrieb eine Amerikanerin den Augenblick, als sie gegen 3 Uhr morgens ein „Es tut mir leid“ ihres angeblichen Ehemannes erreichte, während ihr Gatte schlafend neben ihr im Bett lag. „Wir bitten alle, die es getroffen hat, um Entschuldigung“, ließ der Syniverse-Sprecher William Hurley wissen. „Wir haben das Problem gelöst und prüfen unsere internen Abläufe, damit so etwas nicht wieder passiert.“

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