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Reisen nach der Pandemie : Müssen es die Malediven sein?

  • -Aktualisiert am

Insel Vakkaru auf den Malediven: Die Deutschen haben dank Corona die Gelegenheit, einen Schritt zurück zu tun. Bild: H. O.

Die Pandemie war nur ein Probelauf für die Einschränkungen, die noch kommen werden. Es gibt Millionen Beispiele dafür, dass man zur Erholung nicht weit reisen muss.

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          Endlich Ferien! Der erleichterte Ruf wird in diesem Jahr nicht so laut zu hören sein wie sonst. Trotz aller Lockerungen nach dem Corona-Lockdown will sich ein Gefühl der Erleichterung nicht so recht einstellen. Im vergangenen Jahr hatte man schon einmal gehofft, dass mit dem Sommer die Pandemie vorüber sei. Dabei ging es danach erst richtig los. Daher muss man heute eher ein Fragezeichen als ein Ausrufezeichen setzen: Ferien?

          In einigen norddeutschen Bundesländern ist es schon so weit. Alle anderen können es kaum erwarten. Die Sehnsucht nach der Ferne kann man niemandem verdenken, der neun Monate vor allem in den eigenen vier Wänden verbracht hat. Reiseveranstalter, Hoteliers, Gastwirte verzeichnen nach der schwierigen Zeit viele Buchungen. Begehrt sind natürlich die klassischen Reiseziele am Mittelmeer: Spanien, Griechenland und die Türkei. Denn die Impfquoten steigen überall, der digitale Impfnachweis ermöglicht Mobilität, die meisten Reisebeschränkungen in Europa gelten nicht mehr, Quarantänepflichten klingen wie ein Wort von gestern.

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