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Kleine juckende Stiche : Der Biss der miesen Milben-Larve

  • -Aktualisiert am

Im Grünen zuhause: Gras- und Sommermilben befallen gerade in der Wetterau viele Menschen. Hier ein Blick in den Kurpark in Bad Nauheim Bild: dpa

Bei den kleinen Spinnentieren gibt es quälenden Nachwuchs. Nicht nur viele Wetterauer plagen sich mit den juckenden Stichen und müssen sich besonders gegen Milben-Larven schützen.

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          Sie sind klein, sie sind fies und sie jucken ohne Unterlass. Viele Wetterauer plagen sich mit Stichen, die sich oft auf dem ganzen Körper zeigen und die rote Pusteln hinterlassen, die auch nach Tagen oder Wochen noch jucken. Aber auch aus anderen hessischen Regionen werden solche Phänomene berichtet. Ganz genau möchte sich aber niemand festlegen, welches Krabbeltier denn nun tatsächlich für die Stiche verantwortlich ist. Viele tippen auf Grasmilben, andere auf die Haare vom Eichenprozessionsspinner.

          Wolfang Pilz, Arzt aus Friedberg, berichtet von verunsicherten Patienten, da einige Mediziner behaupteten, die Stiche rührten von sogenannten Krätzmilben. „Was natürlich so nicht stimmt“, sagt Pilz. Er geht auch deshalb von der Larve der Sommer- oder Grasmilbe als Verursacher aus, weil seine Patienten häufig über die juckenden Pusteln klagten, nachdem sie mit kurzen Hosen gewandert seien oder aber sich auf Wiesen aufgehalten haben. In diesem Jahr treffe es aber tatsächlich sehr viele Patienten, die vielfach übersät seien von juckenden Bläschen.

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