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Hautgefährdende Chemikalie : Jessica Albas Firma verstößt gegen eigene Öko-Standards

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Die Vorwürfe gegen Jessica Albas Firma nehmen kein Ende. Nach Sonnencreme, die nicht funktionieren soll, hat das Wall Street Journal jetzt den nächsten Skandal aufgedeckt.

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          Das von Hollywood-Star Jessica Alba mitgegründete Start-up „The Honest Company“ (“Die ehrliche Firma“) hält einem Zeitungsbericht nach seine eigenen Öko-Standards nicht ein. Zwei unabhängig voneinander durchgeführte Tests im Auftrag des „Wall Street Journal“ hätten ergeben, dass in Waschmitteln der Firma Natriumlaurylsulfat stecke, berichtete das Blatt am Donnerstag. Damit verwende das von Investoren mit 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro) bewertete Unternehmen eine Chemikalie, die als hautgefährdend auf dem hauseigenen Index stehe.

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          Das Unternehmen stritt gegenüber der Zeitung ab, das Mittel wissentlich eingesetzt zu haben. Man habe sich auf Produktionspartner und Zulieferer verlassen, die zugesichert hätten, dass die umstrittene Substanz nicht verwendet werde. Für die Firma sind die Testergebnisse dennoch peinlich, denn sie verdankt ihre Beliebtheit nicht zuletzt dem Versprechen strikter ökologischer Richtlinien.

          Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen sich öffentliche Kritik anhören muss. Im August hatten Kunden im Internet behauptet, eine Sonnencreme der Firma wirke nicht. Manche veröffentlichten Fotos von sich mit Sonnenbränden. Das Unternehmen erklärte daraufhin, das kritisierte Produkt habe alle unabhängigen Tests bestanden.

          Die 34 Jahre alte Schauspielerin Alba (“Sin City“) hatte die Firma, die vor allem Baby-Produkte herstellt, 2011 mitgegründet. Die zweifache Mutter macht auf ihrer Facebook-Seite und bei Talkshow-Auftritten regelmäßig Werbung für das Unternehmen.

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