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Wenn Kinder draußen sind : Die Gefahren des Sommers

Ein Mädchen springt auf einem Trampolin (Symbolbild). Bild: dpa

Wegen Corona sind Kinder mehr an der frischen Luft, gehen wandern, fahren Rad und springen auf dem Trampolin. Das ist gut – birgt aber Risiken. Worauf Eltern achten sollten.

          5 Min.

          Überfüllung auf dem Trampolin

          Anke Schipp
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In der Corona-Zeit erlebte das Trampolin einen regelrechten Boom. Kein anderes Sportgerät wurde online so oft bestellt. Wenn die Kinder schon nicht in die Schule und in den Sportverein können, sollen sie sich im Garten viel bewegen, mögen viele Eltern gedacht haben. Dagegen ist im Prinzip nichts zu sagen. Das findet auch Professor Peter Paul Schmittenbecher, Direktor der Kinderchirurgischen Klinik am Klinikum Karlsruhe. Er sieht aber auch die Kehrseite: In diesem Sommer sei die Zahl der Patienten, die wegen eines Unfalls auf dem Trampolin in die Klinik kamen, deutlich gestiegen. Die meisten davon seien Unfälle gewesen, die eigentlich hätten verhindert werden können. Grundsätzlich wird die Gefährlichkeit des Sportgeräts von Eltern oft unterschätzt.

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