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Chefparfümeur von Dior : „Nach der Pandemie werden wir frischere Düfte bevorzugen“

François Demachy: „Parfum gehört zum Leben der Menschen, so wie das Essen.“ Bild: Helmut Fricke

Auf Abstand: François Demachy, Chefparfümeur von Dior, über die Bedeutung von Parfum in Zeiten der Kontaktbeschränkungen, einen Film über sich – und wie er Nähe zu seinem späteren Beruf fand

          3 Min.

          Herr Demachy, über Ihre Arbeit läuft gerade die Dokumentation „Nose„, die über Amazon zu sehen ist. Dabei sind Parfümeure eigentlich bekannt für strenge Geheimhaltung.

          Jennifer Wiebking
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das war schon außergewöhnlich, denn über zwei, drei Jahre hinweg hat mich ein Filmteam bei der Arbeit begleitet. Das waren höchstens drei Personen, aber es bedeutete, dass immer jemand um mich herum war. Hin und wieder haben sie Fragen gestellt, sie verstanden ja nicht viel von meinem Beruf, und das hat auch mich dazu gebracht, mehr nachzudenken und meine Arbeit zu erklären. Das ist gar nicht so einfach, denn das Ausdrucksmittel von uns Parfümeuren ist ja der Geruch.

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