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Fasten nach F.X. Mayr : Klappt das Abnehmen mit der Uralt-Kur?

  • -Aktualisiert am

Morgens: Schafsmilchjoghurt und Buchweizenbrötchen. Bild: Sabine Spieler

Brötchen und Bittersalz, Bouillon und Tee, Wasser und Bauchmassagen: Beim Fasten nach F.X. Mayr geht es um die Darmsanierung – und ums Abnehmen. Ein Erfahrungsbericht.

          8 Min.

          Eine Woche raus aus dem Alltag, weg von Kindern, Mann und Job, von Meetings, Arztterminen und Einkaufen kurz vor Ladenschluss. Ich sitze im Zug auf dem Weg zum Fasten an den Wörthersee. Um genau zu sein: Ich habe eine Fastenkur vor mir und freue mich darauf, eine Woche ganz für mich zu sein. Ehrlich gesagt möchte ich auch ein paar Kilos verlieren, die sich seit unserem Sommerurlaub in Frankreich voller Croissants, Käse und Rotwein auf meinen Hüften halten. „Warum denn so was Altbackenes wie F.X. Mayr?“, fragen meine Freundinnen, als ich von meinem Vorhaben berichte. „Warum nicht Ayurveda, irgendwo, wo es schön warm ist?“ Die meisten verbinden mit F.X. Mayr trockene Brötchen, Milch und endloses Kauen.

          Tatsächlich war der Österreicher Franz Xaver Mayr, der die Kur 1901 erfand, seiner Zeit voraus. Er war einer der ersten Ärzte, die erkannten, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Und er war überzeugt, dass die meisten gesundheitlichen Störungen mit dem Darm als größtem menschlichen Organ zusammenhängen. Den Darm als Gemeinschaftsküche des Körpers zu sehen – das ist heute noch Grundprinzip der F.X.-Mayr-Therapie.

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