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Erziehung : Warum Kinder so oft „Warum“ fragen – und warum das gut ist

  • -Aktualisiert am

Wer nicht fragt, bleibt dumm. Bild: dpa

Auf 107 Fragen pro Stunde kamen Kinder in einer amerikanischen Studie. Eine Erziehungswissenschaftlerin erklärt, wieso Kinder ständig fragen, weshalb das was Gutes ist – und wie Eltern antworten sollten.

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          Der, die, das. Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm. – Wir alle können wahrscheinlich das Lied aus der „Sesamstraße“ mitsingen, und es fasst die Sache ganz gut zusammen: Sobald Kinder die ersten Worte sprechen, fragen sie Erwachsene Löcher in den Bauch. Was ist das? Warum sind Blätter grün? Warum darf ich nicht auf dem Boden essen? Warum ist die Frau so dick? Kinder stellen Fragen, um die Welt zu begreifen, dabei können sie Eltern nerven, in Erklärungsnot oder peinliche Situationen bringen oder auch in Rührung und Erstaunen versetzen. Doch wie sollen Eltern den Fragen der Kinder begegnen?

          „Erst einmal ist es wichtig, die Fragen ernstzunehmen und wertschätzend zu reagieren“, sagt Vera Brinkmann, Erziehungswissenschaftlerin, die zu Fragen von Kindern forscht. „Kinder zielen, laut Forschungsergebnissen, mit der Mehrheit ihrer Fragen darauf, Informationen über die Welt zu gewinnen, auch wenn sie mitunter aus anderen Gründen fragen.“

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