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Vorabdruck „Die K-Frage“ : Will ich ein Kind – oder ist das Leben ohne besser?

Will ich ein Kind? Dieser Text ist ein gekürztes Kapitel aus „Die K-Frage. Was es heute bedeutet, (k)ein Kind zu wollen“. Das Buch erscheint am 15. März im Dudenverlag. 208 Seiten, 18 Euro. Bild: plainpicture/mia takahara

Ein Kind bekommen – im Jahr 2021 kein Problem, oder? Die beruflich erfolgreiche Lilli stellt schnell fest, dass sie an den Erwartungen an sie als Mutter fast zerbricht.

          10 Min.

          Die Schwangerschaft war nicht geplant. Am Anfang verdrängt Lilli es, obwohl sie es sich eigentlich denken kann. Sie hatten verhütet, hormonell, mit dem Ring – bombensicher. Aber ihre Periode ist überfällig, schon einige Tage. Sie macht einen Schwangerschaftstest, der ist recht eindeutig. Und noch einen, der ist dann noch eindeutiger.

          Johanna Dürrholz
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Auf der Arbeit ist viel los, Lilli hat gerade erst einen neuen Job angefangen und ist noch in der Probezeit: Sie hat jetzt mehrere Männer unter sich, arbeitet in der Produktentwicklung ihrer Firma in einer deutschen Großstadt, ist eine von wenigen Frauen. Sie hat wichtige Meetings, die Entwickler aus Budapest sind gerade da, ihr Projekt ist in einer heißen Phase, sie will sich beweisen. In der Mittagspause sagt sie, sie müsse sich ihre Nackenwirbel einrenken lassen. Stattdessen geht sie zum Frauenarzt. Die Bestätigung: Sie ist schwanger. Es zieht ihr den Boden unter den Füßen weg.

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