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„Mach das Coronavirus weg“ : Christkind in Engelskirchen bekommt so viele Briefe wie noch nie

  • Aktualisiert am

In diesem Jahr ist alles anders: Christkind mit Mund-Nase-Schutz Bild: dpa

Insgesamt fallen die Wunschzettel der Kinder in diesem Jahr bescheidener aus, so die Deutsche Post, und beschränken sich auf Spielzeug. Doch viele Wünsche haben auch mit Corona zu tun.

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          Das Christkind und seine Helfer in Engelskirchen haben nach Angaben der Deutschen Post in diesem Jahr so viele Briefe wie noch nie beantwortet. Mehr als 150.000 Wunschzettel aus 49 Ländern seien in der sogenannten Weihnachtspostfiliale bearbeitet worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das sei ein Rekord. Im vergangenen Jahr waren 130.000 Briefe eingegangen.

          In Deutschland gibt es mehrere sogenannte Weihnachtspostfilialen in Orten, die durch ihren Namen einen guten Draht nach oben andeuten. Etwa auch in Himmelstadt oder Himmelpforten. In Köln gibt es die Schreibstube seit 1985. Eingerichtet wurde sie, weil bei der Post Briefe auftauchten, die „An das Christkind bei den Engeln“ adressiert waren. Jahr für Jahr beantwortet das Christkind – eine Darstellerin im weißen Kleid – nun zusammen mit Helfern die Zuschriften.

          „Insgesamt fallen die Wünsche der Kinder in diesem Jahr bescheidener aus und handeln in der Hauptsache von Spielzeug in allen Variationen“, erklärte die Post. Wie immer fielen ein paar Einsendungen besonders auf. Ben etwa wünschte sich – wenn er groß ist – Millionär und glücklich zu werden. Aaron hätte gerne einen sprechenden Papageien. Und natürlich spielte auch das Coronavirus eine große Rolle – wie Schreiben zeigten, in denen „Liebes Christkind, mach das Corona-Virus weg!“ oder „Ich wünsche mir, dass es bald einen Impfstoff gibt“ zu lesen war.

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