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Ben Dolic im Fragebogen : „Fleisch fehlt nie in meinem Kühlschrank“

Ben Dolic sollte der deutsche Kandidat für den Eurovision Song Contest 2020 sein. Bild: dpa

Der 23 Jahre alte Sänger Ben Dolic sollte Deutschland 2020 beim Eurovision Song Contest vertreten – doch der fiel aus. Dolic singt trotz Corona weiter und spricht im Fragebogen über sein großes Vorbild.

          2 Min.

          In diesem Jahr sollte Ben Dolic mit seinem Lied „Violent Thing“ Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) vertreten. Der ESC wurde aber abgesagt. Stattdessen war der gebürtige Slowene, der am Montag 23 Jahre alt wurde, am 16. Mai in der Fernsehshow „Europe Shine a Light“ zu sehen. Dolic stand schon mit zwölf Jahren bei der slowenischen Version von „Das Supertalent“ auf der Bühne und schaffte es bis ins Halbfinale. Mit 18 zog er mit seinen Eltern in die Schweiz. Seinen größter Erfolg feierte der Wahl-Berliner 2018, als er bei „The Voice of Germany“ Platz zwei erreichte.

          Peter-Philipp Schmitt

          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Was essen Sie zum Frühstück?

          Meistens Eier mit Schinken. Dazu trinke ich Tee oder Wasser.

          Wo kaufen Sie Ihre Kleidung ein?

          Da ich viel unterwegs bin, ist es am einfachsten, wenn ich online einkaufe. Bestimmte Marken habe ich nicht, aber ich mag die Seite asos.com.

          Was ist das älteste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?

          Ein roter Pullover, den mir meine Oma geschenkt hat. Den hat sie früher selbst getragen, er ist bestimmt 30 Jahre alt.

          Wann haben Sie zuletzt handschriftlich einen Brief verfasst?

          Ich schreibe kaum Briefe mit der Hand. Der letzte war ein Liebesbrief zum Geburtstag meiner Freundin Laura im vergangenen Jahr.

          Welches Buch hat Sie im Leben am meisten beeindruckt?

          Ich mag „Der Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien. Besonders beeindruckt hat mich eine Sammlung unvollendeter Werke von Tolkien. In „Das Silmarillion“ wird unter anderem die Vorgeschichte zu „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ erzählt.

          Sänger Ben Dolic

          Wie informieren Sie sich über das Weltgeschehen?

          Ich habe keinen Fernseher und lese auch keine bestimmte Zeitung. Dafür habe ich zu wenig Zeit. Ich informiere mich übers Internet, schaue mir zum Beispiel verschiedene Seiten von Zeitungen an und verfolge die News auf sozialen Medien.

          Was ist Ihr bestes Smalltalk-Thema?

          Essen. Ich liebe Essen. Wir kochen auch gerne, meine Freundin kocht aber öfter als ich.

          Bei welchem Film haben Sie zuletzt geweint?

          Bei dem Netflix-Film „Marriage Story“. Es geht um ein Ehepaar, das sich trennt und anfängt, erbittert darum zu kämpfen, bei wem der Sohn künftig leben soll. Eine sehr traurige Geschichte, die mich an meine Familie erinnert hat.

          Sind Sie abergläubisch?

          Nein. In meiner Heimat Slowenien gibt es sehr viele Menschen, die abergläubisch sind. Ich war es vielleicht als Kind ein bisschen, vor allem wenn ich Angst hatte. Aber das ist lange vorbei.

          Worüber können Sie lachen?

          Ich lache am meisten über Memes auf Instagram und Youtube. Die sind sehr kreativ, und jede Woche gibt es ein neues Thema.

          Ihr Lieblingsvorname?

          Oskar. Ich weiß nicht warum, aber der ist einfach schön. Ben mag ich auch, weil ich Figuren wie Ben Solo oder Ben Kenobi aus „Star Wars“ damit verbinde.

          Machen Sie eine Mittagspause?

          Auf jeden Fall. Immer. Außer wenn ich im Studio bin, sonst kochen wir zu Hause.

          In welchem Land würden Sie gerne leben?

          In Deutschland.

          Was fehlt nie in Ihrem Kühlschrank?

          Fleisch, ich liebe Fleisch. Schinken, Würste, Steaks, ganz egal. Hauptsache Fleisch.

          Fühlen Sie sich mit oder ohne Auto freier?

          Ich habe keinen Führerschein und auch kein Auto. Für mich ist es ganz normal, Bus und Bahn zu fahren.

          Was ist Ihr größtes Talent?

          Singen. Aber vielleicht entdecke ich in den nächsten Jahren noch ein zweites Talent an mir.

          Was tun Sie, obwohl es unvernünftig ist?

          Manchmal gehe ich über eine rote Ampel.

          Welcher historischen Person würden Sie gerne begegnen?

          Michael Jackson. Er ist mein großes Vorbild. Einen Tag mit ihm zu verbringen wäre phantastisch.

          Tragen Sie Schmuck? Und eine Uhr?

          Ich trage manchmal ein paar Ringe. Eine Uhr brauche ich nicht, die Uhrzeit habe ich auf dem Mobiltelefon.

          Haben Sie einen Lieblingsduft?

          Made for Men von Bruno Banani.

          Was war Ihr schönstes Ferienerlebnis?

          Im vergangenen Sommer waren meine Freundin und ich für zwei Wochen in den Niederlanden. Wir haben verschiedene Mitglieder ihrer Familie besucht und sind dafür durchs ganze Land gereist.

          Auf welchem Konzert waren Sie zuletzt?

          Post Malone in Zürich.

          Was fehlt Ihnen zum Glück?

          Im Moment nichts. Ich bin glücklich, dass ich trotz Corona Musik machen kann. Wir haben gerade erst einen neuen Song aufgenommen. Da habe ich wirklich Glück.

          Was trinken Sie zum Abendessen?

          Wasser oder Tee, ohne Zucker.

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