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Aesop-Chefin Suzanne Santos : „Für die Gesichtspflege reichen 15 Sekunden“

Über ihre Gewohnheiten im Lockdown sagt die Australierin: „Ich brauche Struktur, ich bin jeden Tag um 5.30 Uhr aufgestanden.“ Bild: Aesop

Aesop-Chefin Suzanne Santos erzählt, mit welchen Tricks sie trotz Quarantänestress erholt aussieht, was wir aus der Isolation lernen können und warum die Beauty-Marke nun ein völlig neues Beratungskonzept hat.

          6 Min.

          Suzanne Santos sieht entspannt aus. Das ist nach Wochen im Homeoffice keine Selbstverständlichkeit, wie wir beim morgendlichen Blick in den Spiegel derzeit leider selbst feststellen müssen. Santos, um die sechzig Jahre alt, ist seit 33 Jahren der kreative Kopf hinter der australischen Beauty-Marke Aesop. In Deutschland unterhält diese zwölf Läden. Während des Videotelefonats sitzt Santos vor großen Fenstern. Draußen Bäume, durch die die Sonne über Melbourne langsam untergeht und im Laufe des Gesprächs ihr Gesicht in orangegelbes Licht taucht. Den Teint lässt das noch unverschämter strahlen, dazu massiert Santos in aller Ruhe Handcreme in die Haut. Man möchte kaum glauben, dass sie wie alle anderen gerade zwei Monate Selbstquarantäne und Krise hinter sich hat.

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Frau Santos, Sie sehen erholt aus.

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