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Ein Jahr als Sommelière : „Billiger Wein wird total unterschätzt“

  • -Aktualisiert am

Weinexperten müssen zuerst lernen, zu riechen und zu schmecken, sagt Bianca Bosker. Bild: Frank Röth

Bianca Bosker kündigte ihren Job, um ein Jahr lang den Sommeliers nachzueifern. Ein Gespräch über Sinn und Jargon, U-Bahn-Gerüche, Sexismus am Tisch – und warum Blindverkostungen das Selbstvertrauen stärken.

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          Frau Bosker, haben Sie heute schon Wein getrunken?

          Heute Morgen noch nicht. Aber gestern Abend hatte ich einen köstlichen Weißwein aus Sizilien. Einen Catarratto, so heißt die Rebsorte, mit leichten Citrus- und Gemüsenoten. Er schmeckte herzhaft und überraschend sauer.

          Der Wein war wie ein frischer Herbstmorgen: belebend. Na gut, das war jetzt etwas pathetisch. Früher hätte ich gesagt, das ist ein Wein. Der schmeckt nach Wein.

          Sie haben ein Jahr mit Sommeliers verbracht, um selbst eine Weinexpertin zu werden. Was ist die merkwürdigste Vokabel, die Sie gelernt haben?

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