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Selbst vermeintlicher Abfall kann verspeist werden. Bild: Lucas Bäuml

No-Waste in der Küche : Das kann man noch essen!

  • -Aktualisiert am

Aus Möhrengrün lässt sich Pesto mixen, mit Nudelwasser kann man Soßen binden: Elf Tipps gegen Verschwendung.

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          Kohlrabigrün dünsten

          Beherzt drehen die meisten Menschen die Stiele und Blätter vom Kohlrabi erst mal ab, bevor er in den Einkaufskorb wan­dert – schade eigentlich! Denn so­wohl die grünen Blätter als auch die Stiele lassen sich fein schneiden und wie das Gemüse selbst mitverarbeiten. Die einfachste Möglichkeit: Kohlrabi schälen, die Schalen gern für eine Gemüsebrühe nutzen und das Gemüse würfeln. Die Kohlrabiwürfel in Nussbutter oder Olivenöl dünsten, einen Schuss Gemüse­brühe zugeben und das Gemüse langsam gar dünsten. Kurz vor Ende der Garzeit die fein geschnittenen Stiele und Blätter wie Kräuter unterheben und noch drei Minuten mitdünsten. Nach Wunsch mit einem Löffel Senf und Schmand ab­schmecken oder weiter kombinieren.

          Gemüseschalen für Brühe nutzen

          „Alle gewaschenen Gemüseschalen, die bei uns anfallen, kommen in einen großen Ei­mer im Kühlhaus. Und wenn der voll ist, dann setzen wir eine Brühe an. Meistens passiert das jeden zweiten Tag. Lauch, Zwiebeln, Möhren – alles, was gewaschen ist, kommt mit rein“, sagt Sternekoch Sascha Stemberg, der den Familienbetrieb „Haus Stemberg“ in Velbert in fünfter Ge­neration führt. Wer die Gemüsebrühe an­schließend für helle Suppen oder Pürees nut­zen möchte, sollte auf die Zusammenstellung der Gemüseschalen und -abschnitte achten: Sobald Möhren oder To­matenstücke im Spiel sind, wird’s orange-rötlich und taugt mehr für die nächste Bolognese als die weiße Selleriecreme.

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