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Gemeinsames Dreigangmenü : Hausbesuch vom Sternekoch

Der Hauptgang: Kalbsbäckchen mit Kartoffelpüree und gebratenem Chicorée. Bild: Julia Heldenberg

Jeder Hobbykoch träumt davon, dass eines Tages ein echter Sternekoch an seinem Herd steht, seine Rezepte teilt und gemeinsam mit ihm in den Töpfen rührt. Doch was geschieht, wenn der Traum Wirklichkeit wird? Die Kolumne Geschmackssache.

          6 Min.

          Jetzt wissen wir, dass wir die Kartoffeln fürs Püree beim Kochen so lange mit solchen Unmengen an Salz traktieren müssen, bis der Topf aussieht, als hätten wir sein Wasser aus dem Toten Meer geschöpft und ihn dann noch mit ein paar Brocken von Lots Salzsäulenfrau garniert. Jetzt werden wir nie wieder darauf verzichten, beim Garen der Kichererbsen den unscheinbaren Schaum abzuschöpfen, den wir bisher kaum beachtet haben, obwohl er so großes Unheil anrichtet.

          Jakob Strobel y Serra

          stellvertretender Leiter des Feuilletons.

          Und künftig werden wir keine Angst mehr davor haben, unseren Töpfen so gnadenlos einzuheizen, als müssten wir die Kessel der Titanic befeuern, um gerade noch den Eisberg zu umschiffen. Das alles wissen wir, weil für uns der Traum jedes ambitionierten Hobbykochs wahr geworden ist: Ein echter Meister seines Fachs erschien wie die gute Fee in unserer Küche und ging uns mit Rat und Tat zur Hand bei der Zubereitung eines Dreigangmenüs aus Zander mit Kichererbsen-Curry, Kalbsbäckchen mit Kartoffelpüree und Schokoladen-Fondant mit Blutorangenkompott.

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