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Kolumne „Hier spricht der Gast“ : Lass uns mal wieder ins „Goldstein“ gehen

  • -Aktualisiert am

Lachs mit eine wirkungsvoller Grillkruste: Gegrilltes Filet im „Goldstein“ Bild: Jürgen Dollase

Das Wiesbadener Restaurant bringt Elemente der bürgerlichen und der Gourmetküche punktgenau zusammen. Unser Autor ist begeistert.

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          Das über einhundert Jahre alte ehemalige Schützenhaus, welches das „Goldstein“ beherbergt, hat eine wunderschöne, denkmalgeschützte Fachwerkfassade und wirkt deshalb schon von außen ausgesprochen anziehend. Im Sommer locken außerdem Terrassen vor und hinter dem Haus. Die eigentliche Überraschung aber sind das Innere und das gastronomische Konzept. Erst einmal trifft man auf ein großzügiges und hochwertig wirkendes Interieur, das an elegante Pariser Brasserien erinnert. Da fragt man sich schnell, ob man es hier mit einer jener Varianten von „Casual Fine Dining“ zu tun hat, die vor allem mit teuren Produkten arbeiten und entspannte Gastlichkeit dabei vergessen. Genau das ist aber im „Goldstein“ nicht der Fall.

          Die Familie Gollner mit Chef Günter Gollner und Chefkoch Michael Hofmann kommt aus Österreich. Ihre Maxime geht in Richtung Offenheit: Bei ihnen soll es möglich sein, dass manche Gäste das äußerst beliebte Backhendl, das Wiener Schnitzel vom Kalb oder die speziellen Gemüsegerichte essen und daneben vielleicht andere Gäste sitzen, die sich in Feierlaune an den Schätzen des außergewöhnlich guten Weinkellers erfreuen. Dass das so funktioniert, ist unübersehbar – immer befördert von der offen-kommunikativen Art der Mitarbeiter, die ebenfalls weitgehend aus Österreich stammen. Der Rahmen stimmt also. Aber was ist drin?

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