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Nachhaltige Landwirtschaft : Was gutes Essen mit gesundem Boden zu tun hat

  • -Aktualisiert am

Mit einem Rübenroder werden Zuckerrüben auf einem Feld geerntet (Symbolbild). Bild: dpa

Das Thema Regenerative Landwirtschaft ist in aller Munde – wie damit nicht nur hochwertige Lebensmittel produziert und Böden gerettet, sondern auch ein wichtiger Beitrag fürs Klima geleistet werden kann.

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          Ein Anblick, der selten geworden ist: Ein Sommertag in Brandenburg – und es regnet und regnet und regnet. Das Bundesland ist bekannt für seine sandigen Böden. Und auch immer mehr für seine Dürresommer. Eine kleine Gruppe aus Köchen, Landwirten und Produzenten steht mit Regenschirmen auf einem Feld. Sie sind Teil von „Die Gemeinschaft”, einem Netzwerk, das sich für eine bessere Zusammenarbeit von Gastronomie und Landwirtschaft einsetzt. Oder wie Leiterin Friederike Gaedke es nennt: „Für eine neue deutsche Esskultur.” Anhand von Workshops und Vorträgen soll Verständnis und Vertrauen zwischen den Mitgliedern entstehen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Zukunft des Essens zu finden. „Was bedeutet überhaupt eine bessere Landwirtschaft? Und wie schaffen wir es, all die tollen Produkte, die wir hier haben, in unsere Küchen zu bringen?”

          Mittendrin steht Anna Hilfenhaus, Expertin für Bodenfruchtbarkeit und fragt nach zwei Freiwilligen, denen sie zwei verschiedene Bodenproben in die Hände gibt und anschließend Wasser drüber gießt. Beim Beobachten, was als Nächstes passiert, wird es ganz still: In der einen Hand versickert das Wasser sofort und ist darüber hinaus schön klar. In der anderen Hand stockt es dagegen und bildet zuerst eine kleine Pfütze, um dann als braune Brühe nur ganz langsam durchzusickern.

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