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Durchhalten im Lockdown : Wie sich unsere Autorin durch die Pandemie kocht

Kochen ist heilsam: Paprika-Zucchini-Eintopf, Joghurt-Limetten-Sauce, frischer Thymian und einfaches Knäckebrot Bild: Hannah Bethke

Wenn Restaurants geschlossen sind und man kaum jemanden treffen darf, bleibt nur noch der Gang in die Küche. Der Gegenort zur Pandemie liegt zwischen Herd und Spüle – und verbindet uns mit der Welt.

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          Es begann mit Ottolenghi. Längst war der britische Koch aus Israel überall bekannt, aber an mir war die Welt der Gourmets und Küchenprofis vollständig vorbeigegangen. Ich achtete auf gesunde Ernährung, liebte vegetarisches Essen und einen schön gedeckten Tisch, war aber selten motiviert, mich dafür selbst in die Küche zu stellen. Ich war lieber Gast als Gastgeber und zog sogar das anschließende Saubermachen und Spülen den unvorstellbaren Strapazen des Kochens vor.

          Hannah Bethke

          Feuilletonkorrespondentin in Berlin.

          Dann kam Corona. Gast zu sein war nicht mehr angesagt, weder in Restaurants noch in privaten Zusammenkünften, die eine unzulässige Erweiterung der Kontaktpersonen bedeutet hätten. Es gab nur einen Weg, die entstandene Leere zu füllen: selbst zum Kochlöffel zu greifen.

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