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Klima und Ernährung : Nachhaltig kochen – wie geht das?

  • -Aktualisiert am

Nachhaltig: eine vegane Blumenkohl-Bolognese, das Foto stammt aus dem Buch „Zukunft Kochen“ von Holger Stromberg. Dort gibt es auch das Rezept. Bild: Coco Lang

Immer mehr Menschen fragen sich, wie sich ihr Essverhalten auf das Klima auswirkt. Sollte man vegan essen, auf Bio-Siegel achten – oder nur regionale Produkte kaufen? Was wirklich zählt, wenn wir uns nachhaltig ernähren wollen.

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          Früher wurde Margarine als cholesterinarm angepriesen, dann als vegan, heute als klimafreundlich. Lange Zeit ging es bei der Debatte um die „richtige“ Ernährung primär um gesundheitliche und ethische Aspekte; mittlerweile dominiert das Thema Nachhaltigkeit. Vor allem die Frage, wie sich unser Essverhalten auf das Klima auswirkt, ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus ge­rückt. Wie also sieht eine klimafreund­liche Ernährung konkret aus?

          Die Sache ist kompliziert, Beispiel Butter: Soll ich die Bio-Butter nehmen, die in Sachen Umweltschutz und Tierwohl gut abschneidet, wegen des größeren Flächenverbrauchs aber eine schlechtere Klimabilanz aufweist? Oder doch lieber die herkömmliche Butter? Oder die pflanzliche Alternative, die in Übersee angebautes Kokos- und Palmfett enthält? „Die Reduktion von tierischen Nahrungsmitteln ist der größte Hebel,“ meint Hermann Lotze-Campen vom Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK).

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