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Neue Kaffee-Studie : Norddeutsche sind beim Kaffeetrinken umweltbewusst

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Des Deutschen liebster Wachmacher kann auch ganz besonders: Barrista Sascha Jockovic zaubert mit Milchschaum Motive auf den Kaffee. Bild: Frank Röth

Eine neue Studie wertet die Kaffee-Gewohnheiten der Deutschen nach Bundesländern aus. Nicht nur bei der Zubereitung fallen einige regionale Unterschiede auf.

          162 Liter Kaffee trinken die Deutschen pro Jahr. Morgens vor der Arbeit oft ein schwarzer, vielleicht einen Espresso nach dem Mittagessen und am Nachmittag einen Cappuccino zum Kuchenstück. Da kann schon einiges an Koffein zusammen kommen. Eine Tchibo-Studie hat die verschiedenen Gewohnheiten nun nach Bundesländern ausgewertet.

          Nach der Befragung von 5.000 Kaffeetrinkern steht fest: der Deutsche trinkt etwa 3,4 Tassen pro Tag. In Schleswig-Holstein sind es sogar 3,8 Tassen Kaffee. Die Möglichkeiten der Zubereitung sind vielseitig, vom einfachen Kaffeefilter bis hin zur modernen Kapselmaschine. Ganz vorn dabei ist man da in Hessen: 40,6 Prozent bereiten hier ihr Heißgetränk im Vollautomaten zu.

          Frauen trinken umweltbewusster als Männer

          Bei Coffee-to-go scheiden sich die Geister: circa 17 Prozent der Berliner nehmen sich täglich oder mehrmals pro Woche einen Kaffee mit, in Sachsen sind es nur circa acht Prozent. Im Norden Deutschlands sind die Kaffeeliebhaber dabei immerhin nachhaltig, dort nutzen 21,2 Prozent einen Mehrwegbecher. Auch das Geschlecht macht hier einen Unterschied. 22,2 Prozent der befragten Frauen, und damit sieben Prozent mehr als bei den Männern, verzichten zum Wohle der Umwelt auf einen Pappbecher. Bei der Variation des Getränks sind sie ebenfalls offener und verwenden statt klassischer Milch auch mal Soja- oder Mandelmilch. Die deutschen Männer können dem ganzen wenig abgewinnen und trinken Kaffee am liebsten schwarz.

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