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Kloster plus Neuzeit : Diese einzigartige Cuvée verbindet zwei Weinkulturen

  • -Aktualisiert am

Der Weinanbau hat auch auf Schloss Gobelsberg Tradition. (Symbolbild) Bild: Picture-Alliance

Das Weingut Schloss Gobelsberg feiert seinen 850. Geburtstag und beweist, dass Weine auch ohne den Fokus auf den Jahrgang einzigartig sein können. Hier prägt stattdessen der Kellermeister den Wein.

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          Zum 850. Geburtstag von Weingut Schloss Gobelsburg im niederösterreichischen Kamptal hat Schlossherr Michael Moosbrugger seine vorzüglichen, seit dem Jahrgang 2001 nach Art des 19. Jahrhunderts bereiteten „Tradition“-Weine (Riesling und Grüner Veltliner) nochmals weiterentwickelt. Es ist nun nicht mehr der vom Jahrgang und der Herkunft geprägte Geschmack der Trauben und ihrer Verarbeitung, der den Wein prägt. Sondern in erster Linie der Kellermeister, der die fertigen, in großen Holzfässern gelagerten Weine mehrerer Jahrgänge zu einer neuen, ganz und gar einzigartigen Cuvée zusammenführt, die ganz in der Tradition der Weinbereitung des 19. Jahrhunderts steht.

          Auf einem historischen Schloss wie dem in Gobelsburg kommt zu den Fassreserven noch ein stattlicher Fundus von auf Flaschen gezogenen Weinen aus der Schatzkammer hinzu, deren Jahrgänge in manchen Gütern bis ins frühe 19., mancherorts sogar bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen, zumal am Rhein. In dem einst rauen Klima der Champagne waren diese Reserve-Weine nicht nur Stilmittel für die in der Regel ohne Jahrgang abgefüllten Cuvées mehrerer Weine und Jahrgänge, sondern auch eine Art Versicherung gegen magere Jahrgänge.

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